C-Ausbildung 2018-2020 * alles, was Sie wissen sollten

Die C-Ausbildung für die Leitung von Chören und Instrumentalensembles ist ein anerkannter, zertifizierter, nebenberuflicher Lehrgang, der Sie zu einer eigenverantwortlichen Leitung von Chören und Instrumentalensembles befähigt. Der Lehrgang findet in zwei Phasen mit mehreren Modulen in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren an insgesamt neun Wochenenden statt und endet mit einer Prüfung. Er wird von qualifizierten Dozentinnen und Dozenten durchgeführt. 

Neu: Auch einzelne Module können als Fortbildung besucht werden.

Der Grundkurs C1-Ausbildung umfasst vier Module an vier Wochenenden und vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Basics u. a. in den Fächern Dirigiertechnik, Musiktheorie, Gehörbildung und Probenmethodik. Außerdem wird Unterricht in Gesang/Stimmbildung und in Instrumentalfächern angeboten.

Der Aufbaukurs C2-Ausbildung setzt auf den Inhalten des Grundkurses auf und schließt nach bestandenem Test problemlos an die bisherigen Ergebnisse an. Auch diese Phase besteht aus vier Modulen, endet allerdings mit dem Prüfungsmodul als Grundlage der Zertifizierung.
Im Mittelpunkt der zweiten Phase stehen vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten in den genannten Fächern, weitere Schwerpunkte wie bspw. das Arrangieren kommen hinzu. Dabei werden noch stärker als bisher die konkreten Bedürfnisse der Teilnehmenden berücksichtigt. Die Dozentinnen und Dozenten stellen zudem Materialien zur Verfügung, um Nacharbeiten zu ermöglichen oder nehmen sich in einem Modul mehr Zeit für Sie, wenn Sie in einem anderen verhindert sind.

Neu: Im Grund- und Aufbaukurs ist jeweils das dritte Modul der Rock- und Popmusik gewidmet.

Um an der Ausbildung teilzunehmen bedarf es nur weniger Vorkenntnisse. Klavierkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Selbst wenn Sie bisher kaum oder noch gar keine Erfahrungen im Bereich der Chor- und Ensembleleitung haben, können Sie bedenkenlos an der Ausbildung teilnehmen. Unsere Dozentinnen und Dozenten bauen auf Ihren jeweiligen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und erweitern diese sukzessive, um Sie für Ihre Tätigkeit mit einem Ensemble fit zu machen. Haben Sie also wegen Ihrer Eignung keine Bedenken, da unsere Lehrkräfte ständig auf Ihr persönliches Potenzial reagieren und mit einer lösungsorientierten Methodik Ihre noch schlummernden Kompetenzen wecken werden.

Wir bieten:

  • professionelle Schulung zum Chor- und Ensembleleiter/in mit qualifizierten Dozentinnen und Dozenten
  • schrittweise und aufbauende Ausbildung in den Bereichen Ensembleleitung, Probenmethodik, Musiktheorie, Gehörbildung, Musikgeschichte, Stimmbildung/Instrumentales Hauptfach, Chorpraktisches Klavierspiel/Gruppenmusizieren, Arrangieren, Musik und Bewegung
  • persönliche Betreuung und Beratung auch außerhalb der Module
  • Vernetzung und gewinnbringender Austausch der Chor- und Ensembleleiter/innen

Sie brauchen:

  • Interesse an der Arbeit mit einem Ensemble
  • viel Motivation, sich selbst am Pult weiterzuentwickeln
  • wenn möglich ein aktives Ensemble, um das Gelernte anwenden zu können
  • praktische Vorkenntnisse (als Chorsänger/in, als Ensemble- oder Bandmusiker/in) im Bereich der Ensemblearbeit
  • Zeit und etwas Ruhe, die jeweiligen Module vor- und nachzubereiten

Wenn Sie also das Gefühl haben, sich fachlich zu wenig von Ihrem Ensemble abzuheben oder eines leiten möchten, aber der nötige Mut oder schlichtweg die Methodik fehlt - melden Sie sich für die C-Ausbildung an und nutzen Sie die Chance, sich auf vielseitige Art und Weise professionell ausbilden zu lassen!

Hier geht's zur Anmeldung!

 

Termine

Grundkurs C1-Ausbildung

Modul I: 19.10.-21.10.18
Modul II: 09.11.-11.11.18
Modul III: 18.01.-20.01.19
Modul IV: 15.03.-17.03.19

Aufbaukurs C2-Ausbildung

Modul I: 18.10.-20.10.19
Modul II: 22.11.-24.11.19
Modul III: 17.01.-19.01.20
Modul IV: 14.02.-16.02.20
Modul V (Prüfungsmodul): 13.03.-15.03.20

 

Kursgebühr

C1-Ausbildung: 200,00 €
C2-Ausbildung: 250,00 € 
(50,00 € für ein Modul)
zzgl. Kosten für Übernachtung und Verpflegung

 

Künstlerische Leitung:

Uwe Moratzky

 

Teilnehmer/innen sagen:

"Jedem, der umfassend, professionell in einem sympathischen Umfeld als Ensembleleiter ausgebildet werden möchte, kann ich den C1-Lehrgang empfehlen."

"Die C1-Ausbildung ist eine echte Herausforderung! Sie ist durch die durchweg sympathischen und sehr engagierten Dozenten und in der Zusammenarbeit mit den anderen Kursteilnehmern sehr praxisnah und ein großer Gewinn!"

"Es war ein stimmiger, intensiver Lehrgang mit sehr individuellen Gestaltungsmöglichkeiten."

"Die C-Ausbildung bestärkt die Kreativität durch eine sehr individuelle Betreuung in Verbindung mit einer anspruchsvollen und ausgewogenen Auswahl musiktheoretischer und –praktischer Lerninhalte."

"Die C1-Ausbildung verbessert die musikalischen Fähigkeiten und das Fachwissen enorm. Eine klare Empfehlung für jeden!"

"Die vermittelten Techniken kann ich gut für die Ensemblearbeit nutzen. Die Atmosphäre war positiv und anregend."

"Der Lehrgang hat auf dem Weg, einen Chor ordentlich zu leiten, viel gebracht."

"Die geförderte C-Ausbildung unterstreicht die hervorragende Stellung der Laienchorszene in Thüringen und hilft mit sehr gut ausgebildeten Chorleitern einen hohen Qualitätsstandard zu halten bzw. zu erreichen."

"Einfach lohnenswert!"

"Es hat mir Mut gemacht und meinen Horizont erweitert."

 

Prüfungsordnung C2-Ausbildung

1 Prüfungsorganisation


1.1 Anmeldung und Zulassung zur Prüfung


Die schriftliche Anmeldung zur Prüfung erfolgt bis zum vierten Modul der C2-Ausbildung.
Die Zulassungsvoraussetzungen regelt die Rahmenprüfungsordnung unter § 2.


1.2 Prüfungsaufgaben


In der Prüfung sollen die Inhalte der vier Module angewandt und nachgewiesen werden.
In den praktischen Prüfungen wird eine ausreichende Vorbereitungszeit gewährt und in Absprache mit den Fachdozenten die Literatur ausgewählt und vorbereitet.
In dem Fach Chorleitung wird fünf Wochen vor dem Prüfungsmodul das Prüfungsstück vergeben, im Fach Ensembleleitung bis zu 12 Wochen vor der Prüfung, welches die Fachdozenten aus drei Stücken auswählen, die von den Teilnehmern vorgeschlagenen werden. Die Kriterien für die Auswahl richten sich nach dem Schwierigkeitsgrad und den individuellen Präferenzen der einzelnen Teilnehmer. Ein Prüfungschor bzw. ein Prüfungsensemble werden gestellt. Diese sind mit den Prüfungsstücken notentextlich vertraut.


1.3 Prüfungskommission


Die Prüfungskommissionen bestehen aus den Fachdozenten der C2-Ausbildung aus den Bereichen: Chor- /Ensembleleitung, Gesang/Instrumentales Hauptfach, Musikgeschichte, Musiktheo-rie/Gehörbildung, Arrangieren und der Lehrgangsleitung


1.4 Bestehen der Prüfung


Die Prüfung gilt als Bestanden, wenn alle Teilprüfungen mindestens mit bestanden bewertet wurden (vergl. § 4,3 der Rahmenprüfungsordnung).


1.5 Wiederholen der Prüfung


Ein Wiederholen einer Prüfung, auch einzelner Teile, ist einmal möglich (vergl. § 8 der Rahmenprü-fungsordnung).


1.6 Bescheinigung und Bewertung der Prüfung


Ein Zertifikat bescheinigt die bestandene Prüfung mit einem Gesamtprädikat:
Mit sehr gutem Erfolg bestanden
Mit gutem Erfolg bestanden
Mit Erfolg bestanden
Bestanden
Nicht bestanden
In dem Zertifikat finden sich auch die Einzelergebnisse der verschiedenen Teilprüfungen.


1.6.1 Gewichtung der Prüfungsabschnitte


Die Ergebnisse der Teilprüfungen werden unterschiedlich gewichtet (§ 4,1 der Rahmenprüfungsord-nung).
Die Probe mit Chor und Ensemble wird zweifach gewertet, alle übrigen Teilprüfungen einfach.
Probe & Reflexion: 40%
Gesang/instrumentales Hauptfach: 20%
Chorpraktisches Klavierspiel/Gruppenmusizieren: 20%
Musiktheorie/Gehörbildung: 20%


2 Prüfungsinhalte


2.1 Vokale Ensembleleitung


2.1.1 Chorprobe & Reflexion


Ziel der Chorprobe soll es sein, dass die gelernten Methoden für Probenmethodik und Ensemblelei-tung angewandt und präsentiert werden. In 45 Minuten sollen Kenntnisse in folgenden Bereichen nachgewiesen werden:
- Einsingen: In einem 5 bis 10-minütiges Einsingen soll der Chor motiviert und der Stimmapparat für die anstehende Probe fit gemacht werden. Dabei sind der Aufbau, die Zweckdienlichkeit der Übungen und die Art der Anwendung von Bedeutung
- Probephasen: Motivation, Erarbeitung, Präsentation des Leistungszuwachses, Konfliktlösung, Methodenvielfalt, Arbeit am Notentext, Arbeit am Chorklang, musikalische, gattungs- und epo-chenspezifische Gestaltung
- Arbeit mit Stimmgabel
- Technische Grundlagen des Dirigats
Am Ende der Probe muss ein Leistungszuwachs des Chores hörbar sein.


In der 15-minütigen Reflexion (Kolloquium) wird gemeinsam mit der Prüfungskommission über die vorangegangene Probe gesprochen. Wesentlich dabei ist, dass erkannt wird, was gut an der Probe war und an welchen Stellen diverse Methoden aus welchen Gründen nicht funktioniert haben.
Den Abschluss bildet ein Musikbeispiel (Hör- oder Notenbespiel), welches musikhistorisch begründet eingeordnet werden soll.


2.1.2 Gesang


Vorzusingen sind alle Stimmen des gewählten Chorstückes aus der Probe und ein frei wählbares, begleitetes Stück, was in Absprache mit dem Fachdozenten ausgewählt wird. Die Stücke sollen sich in Stil und Sprache voneinander unterscheiden.
Eine einfache Übung, die vom Blatt gesungen wird, schließt sich dem Vortrag an.


2.1.3 Chorpraktisches Klavierspiel


Mindestens fünf Wochen vor der Prüfung wird ein angemessener Chorsatz (zwei- bis dreistimmiger Satz) ausgewählt, der für die Prüfung vorbereitet wird. An ihm soll nachgewiesen werden, dass mehrstimmig gespielt und mehrere Schlüssel gelesen werden können sowie die eigene musikalische Vorstellung des Satzes am Klavier umgesetzt werden kann. Des Weiteren werden Aufgaben zur chormethodischen Arbeit mit dem Klavier gestellt, wie zum Beispiel singen und spielen oder singen und taktieren. Eine Vom-Blatt-Spielaufgabe schließt die Prüfung ab.


2.1.4. Musiktheorie / Gehörbildung


Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur und umfasst folgende Bereiche:
Musiktheorie
- Grundkadenz
- Aussetzen eines einfachen Satzes mit vorgegebenen Funktionen
- Schreiben und Benennen verschiedener Skalen
- Schreiben und Benennen charakteristischer Drei- und Vierklänge
- Aussetzen eines Volksliedes mit Akkordsymbolen und Schreiben einer zweiten Stimme
- Tonartbestimmung am Notenbeispiel
Gehörbildung
Erkennen und Notieren von:
- Einfachen Rhythmen
- Intervallen (sukzessiv und simultan)
- Fehlerhören in einfachen Melodielinien
- Dreiklänge
- Hören und Erkennen harmonischer Zusammenhänge
- Skalen


2.2 Instrumentale Ensembleleitung


2.2.1 Ensembleprobe & Reflexion


Ziel der Ensembleprobe soll es sein, dass die gelernten Methoden für Probenmethodik angewandt und präsentiert werden. In 45 Minuten sollen Kenntnisse in folgenden Bereichen nachgewiesen wer-den:
- Einspielen: In einem 5 bis 10-minütiges Einspielen soll das Ensemble motiviert und der Klangap-parat für die anstehende Probe fit gemacht werden. Dabei sind der Aufbau, die Zweckdienlich-keit der Übungen und die Art der Anwendung von Bedeutung
- Probephasen: Motivation, Erarbeitung, Präsentation des Leistungszuwachses, Konfliktlösung, Methodenvielfalt, Arbeit am Notentext, Orchesterklang, musikalische, gattungs- und epochen-spezifische Gestaltung
- Taktieren von Fermaten
- Technische Grundlagen des Dirigats
Am Ende der Probe muss ein Leistungszuwachs des Ensembles hörbar sein.
In der 15-minütigen Reflexion wird gemeinsam mit der Prüfungskommission über die vorangegange-ne Probe gesprochen. Wesentlich dabei ist, dass erkannt wird, was gut an der Probe war und an wel-chen Stellen diverse Methoden aus welchen Gründen nicht funktioniert haben.
Den Abschluss bildet ein Musikbeispiel (Hör- oder Notenbespiel), welches musikhistorisch begründet eingeordnet werden soll.


2.2.2 Instrumentales Hauptfach


Vorzuspielen sind zwei frei wählbare, gegebenenfalls begleitetes Stücke, die in Absprache mit dem Fachdozenten ausgewählt werden. Die Stücke sollen sich stilistisch voneinander unterscheiden.
Eine einfache Übung, die vom Blatt gespielt wird, beschließt die Teilprüfung.


2.2.3 Gruppenmusizieren


Der Prüfungsteilnehmer erarbeitet in 15 Minuten mit der Instrumentalgruppe der C2-Ausbildung ein für diese Gruppe selbst arrangiertes Stück. Dafür schlägt der Teilnehmer bis zum dritten Modul drei Stücke vor und wählt mit dem Dozenten gemeinsam das Stück und den Stil des Arrangements aus. In dem Arrangement sollen Kenntnisse über die Instrumente und über stilistische Eigenschaften nach-
gewiesen werden. Im vierten Modul erhalten die Teilnehmer zudem Hinweise, die sie bis zum Prü-fungsmodul in ihr Arrangement einarbeiten können. Außerdem wird die methodische Arbeit mit der Gruppe bewertet.


2.2.4 Musiktheorie/Gehörbildung


Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur und umfasst folgende Bereiche:
Musiktheorie
- Grundkadenz
- Aussetzen eines einfachen Satzes mit vorgegebenen Funktionen
- Schreiben und Benennen verschiedener Skalen
- Schreiben und Benennen charakteristischer Drei- und Vierklänge
- Aussetzen eines Volksliedes mit Akkordsymbolen und Schreiben einer zweiten Stimme
- Tonartbestimmung am Notenbeispiel
Gehörbildung
- Erkennen und Notieren von:
o Einfachen Rhythmen
o Intervallen (sukzessiv und simultan)
o Dreiklängen
o Skalen
- Fehlerhören in einfachen Melodielinien
- Hören und Erkennen harmonischer Zusammenhänge


Sondershausen, im Oktober 2016 Akademiedirektor

Inhalt der Ausbildung

Allgemeine Ausbildung

Harmonie- und Satzlehre, Arrangieren

  • Wiederholung der Grundlagen der Allgemeinen Musiklehre (Repetitorium)
    • Oktavbezirke
    • Schlüssel
  • Die wichtigsten Stimmführungsregeln
  • Grundkadenz und Charakteristik der Funktionen, Auflösen dissonanter Klänge
  • Grundbegriffe des Generalbasses
  • Schreiben und Benennen verschiedener Skalen (Dur, Moll, Kirchentonarten)
  • Harmoniefremde Töne
  • Charakteristische 4- und 5- Klänge
  • Linearer Satz: Melodielehre, der intervallische Zusammenklang
  • Bearbeitung für spezifische Besetzungen

Musikalisches Hören
Erkennen, Wiedergeben und Notieren von:

  • einfachen Rhythmen (Unterteilungen, Punktierungen, Triolen, Synkopen, Taktarten)
  • Intervallen bis zur Oktave (sukzessiv und simultan)
  • einfachen Melodielinien (Melodiediktat, Fehlerhören)
  • Dreiklängen (Dur und Moll mit Umkehrungen, vermindert und übermäßig)
  • Notieren von Dominiantseptakkorden
  • Hörendes Erkennen harmonischer Zusammenhänge

Musikgeschichte, Formenlehre

  • Überblick über die Epochen der Musikgeschichte unter Berücksichtigung der Vokalmusik
  • Darstellung und Betrachtung musikgeschichtlicher Entwicklungsprozesse
  • Musikalische Grundformen in verschiedenen Stilistiken

Jugend- und Verbandsarbeit

  • allgemeine Regeln der musikalischen und überfachlichen Jugendarbeit
  • Jugendschutz
  • Organisation der musikalischen Nachwuchsförderung im Verein/ Chor
  • Rechtsfragen

Optionale Unterrichtsangebote

  • Zusammenstellung und Gliederung von Konzertprogrammen
  • Differenziertes Arbeiten in Kleingruppen

Spezialausbildung vokal

Chorleitung

  • Körpersprache und Zeichengebung (Gestik, Mimik)
  • Grundlagen der Schlagtechnik
  • Methodische Grundlagen der Probenleitung
  • Festigung und Ausbau dirigentischer Zeichengebung
  • Geradtaktige und ungeradtaktige Grundschlagfiguren, Einsätze
  • Verschiedene Arten von Abschlägen
  • Grundfragen der Stilistik
  • Probenmethodik

Stimmbildung (Einzel- und Gruppenstimmbildung, chorische Stimmbildung)

  • Entwicklung einer tragfähigen, sauber intonierenden und korrekt artikulierenden Chorstimme
  • Atemtechnik
  • Tonbildung: Ansätze, Absätze, Phrasenbildung
  • Lautbildung: Vokale, Konsonanten, Klinger
  • Registrierung der Stimme
  • Sprecherziehung
  • Methodik und Praxis der chorischen Stimmbildung
  • Stimmphysiologie: Einführung in Bau und Funktion der Stimmorgane (Grundlagen)
  • Vom-Blatt-Singen einfacher Melodien
  • Anstimmen von Tönen und Akkorden mit der Stimmgabel

Chorpraktisches Klavierspiel

  • Spielen einfacher zwei- und dreistimmiger Chorpartituren in getrennten Systemen
  • leichtes Prima-vista-Spiel
  • Einsatz des Klavieres in der Probenarbeit

Literaturkunde

  • Einführung in die Fachliteratur für Chor- und Ensembleleitung
  • Sichtung Chorliteratur

Spezialausbildung instrumental

Instrumentalunterricht im Hauptinstrument

  • Spieltechnik: u.a. Grifftechnik, Ansatz (Blasinstrumente), Balgtechnik (Akkordeon), Anschlagstechnik (Zupfinstrumente)
  • musikalische Gestaltung
    • Tonbildung
    • Artikulation
    • Phrasierung
    • Ornamentik
  • Übestrategien
  • Vom-Blatt-Spiel

Ensembleleitung

  • Körpersprache und Zeichengebung (Gestik, Mimik)
  • Grundlagen der Schlagtechnik
  • methodische Grundlagen der Probenleitung
  • Festigung und Ausbau dirigentischer Zeichengebung
  • Geradtaktige und ungeradtaktige Grundschlagfiguren
  • Einsätze (auch in Auftakten) im homophonen Satz - Verschiedene Arten von Abschlägen
  • Besetzungsformen
  • Einstimmen und Intonation

Grundlagen der Instrumentalpädagogik

  • Didaktik und Methodik des Gruppenunterrichts
  • Didaktik und Methodik des Einzelunterrichts
  • Vorstellung und Analyse von Unterrichtswerken

Literaturkunde

  • Schul- und Unterrichtswerke
  • Literatur für das erste Zusammenspiel
  • Lehrpläne

Instrumentenkunde (fachspezifisch)

  • Instrumentenkunde und –pflege
  • Kaufkriterien, Zubehör (Saiten, Mundstücke, Blätter
  • Transposition, Instrumentation, Registrierung
Dozenten

Uwe Moratzky

Uwe Moratzky wurde 1961 in Zwickau geboren. Er besuchte die Spezialklasse für Musik in Zwickau und studierte anschließend Lehramt für Musik und Deutsch in Zwickau. Seine Arbeit als Chorleiter begann er in den Spezialklassen für Musik am Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau als stellvertretender Chorleiter. 1991 nahm er ein Dirigentenstudium an der Musikhochschule FRANZ LISZT Weimar auf und beendete es erfolgreich. Vom 1992 bis 2015 war er Chorleiter in der vertieft musikalischen Ausbildung am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau. Er errang mit seinen Chören 1998 den 2. Preis beim 5. Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg, 2002 den Kategoriesieg beim 7. Concorso Corale Internationale in Riva del Garda, 2007 den Kategoriesieg beim 11. Internationalen Chorwettbewerb Budapest und 2011 ein goldenes Diplom beim Internationalen Chorwettbewerb Venezia in musica in Venedig.

Martin Köcher

Martin Köcher ist in Erfurt aufgewachsen und bekam ab dem sechsten Lebensjahr Klavierunterricht. Nach dem Abitur folgte das Studium in den Fächern Musik, Erziehungswissenschaft und Sportwissenschaft, welche er mit dem ersten Staatsexamen abschloss. In dieser Zeit wuchs sein Interesse am Jazz und der Musiktheorie. Deshalb besuchte er Jazzkurse und absolvierte das Fach Musiktheorie im postgradualen Ergänzungsstudium bei Klaus Heiwolt und Jörn Arnecke. Kurz vor dem Einstieg ins Referendariat folgte das Zweitstudium im Fach Jazzklavier. Martin Köcher ist als Honorarkraft an mehreren Schulen tätig, selbst aktiver Musiker, Komponist, Arrangeur sowie Klavierlehrer, spielt selbst leidenschaftlich Tuba und hat viel Freude an der Blasmusik als aktives Mitglied der Thüringer Heimatmusikanten.

Dominique Moratzky

Dominique Moratzky besuchte die Spezialklasse für Musik des Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau und studierte Schulmusik, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sowie der Universität Jena. Im Jahr 2014  schloss sie ihr Studium erfolgreich mit dem ersten Staatsexamen ab. Bereits während des Studiums arbeitete sie als freiberufliche Musikerin mit diversen Chören und absolvierte das Ergänzungsstudium Elementare Musikpädagogik bei Marianne Steffen-Wittek. Dominique Moratzky beschäftigte sich intensiv mit der musikalischen Entwicklung von Kindern und ist derzeit Trainerin im Projekt Musikalische Grundschule Thüringen. Seit 2011 leitet sie das JBO Tröbnitz, engagiert sich in der Nachwuchsarbeit und ist m Blasmusikverband Thüringen aktiv.

Calixta Fuchs

Calixta Fuchs studierte zunächst in Paris Modedesign, bevor es sie zum Studium an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar zog und sie 2011 erfolgreich ihr Diplom in Gesang und Musiktheater ablegte. Seit 2011 hat Calixta Fuchs einen Lehrauftrag für Französisches Lied an der HfM Weimar inne. Seit 2014 ist sie Dozentin für Sologesang an der Musik- und Kunstschule Jena und unterrichtet zusätzlich nach dem Jekiss-Prinzip in zwei Jenaer Grundschulen. Calixta Fuchs hat unter anderem mehrfach mit dem philharmonischen Kammerorchester Wernigerode gearbeitet und singt regelmäßig mit dem Orchester der Jenaer Philharmonie. 2015 eröffnete sie das Kunstfest mit einer Uraufführung von Ludger Nowak und hat dieses Werk mit der Staatskapelle Weimar eingespielt. Zahlreiche Liederabende und Konzerte führten sie durch Deutschland, Frankreich, Finnland und China.