Konzert | Kontinuität der Umbrüche


Sonntag, 08.11.2020 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Detlef Bensmann - Foto: Heide Fest | Italy Dvori - Foto: Shiran Eliaserov
  • Konzert | Kontinuität der Umbrüche
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Veranstaltungsort
Franz-Liszt-Saal, Marstall
Musiker
Detlef Bensmann (Saxophon) | Italy Dvori (Piano)
Eintritt
10,00 € | ermäßigt 6,00 € | Kinder unter 7 Jahren frei
Reservierung
Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V.
info@juedische-kulturtage-thueringen.de

Im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre galt das Saxophon als das Instrument der Moderne. Es stand für das neue Lebensgefühl ebenso wie für gesellschaftlichen Fortschritt. Unter den in Berlin wirkenden Komponist*innen waren es oftmals die jüdischen Ursprungs, die das Saxophon in ihre Werke einbezogen.

Die bis heute anhaltenden kontinuierlichen gesellschaftlichen, politischen, kulturellen wie auch persönlichen Umbrüche haben dazu geführt, dass das Saxophon in Berlin wieder eine ähnliche Rolle spielt. Jüdische Komponist*innen, die aus ihrem Exil zurückkehrten oder ihre Werke sandten, haben ebenso einen Anteil an dieser Entwicklung wie jene der nachfolgenden Generationen, die Berlin als neues Zentrum der aktuellen kulturellen Moderne für sich entdecken und weiter entwickeln.

Im Rahmen der 28. jüdisch-israelischen Kulturtage Thüringens stellen der Saxophonist Detlef Bensmann und der Pianist Italy Dvori in ihrem neuen Programm eine Auswahl repräsentativer Stücke dieser Zeit vor.

Werke von: Erwin Schulhoff, Paul Dessau, Bernhard Heiden, Ursula Mamlok, eigene Kompositionen