Noten mit Dip präsentiert: "NAchtStücke" - Werke von Max Bruch und Jörg Widmann im Kontrast


Sonntag, 19.05.2019 | 11:00 bis 13:00 Uhr
  • Noten mit Dip präsentiert: "NAchtStücke" - Werke von Max Bruch und Jörg Widmann im Kontrast
  • Noten mit Dip präsentiert: "NAchtStücke" - Werke von Max Bruch und Jörg Widmann im Kontrast
Veranstaltungsort
Marstall
Musiker
Trio Magos:
Maxi Kaun | Klarinette
Sebastian Hennemann | Violoncello
Goun Kim | Klavier
Eintritt
22 € | Kinder bis 14 Jahre 20 € | Kinder bis 7 Jahre frei; inklusive Buffet
Konzertkarte ohne Buffet 7 €
Reservierung
Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen
Telefon: 0 36 32 / 666 280
info@landesmusikakademie-sondershausen.de
Reservierung bis: 17.05.2019

Programm:
Max Bruch (1838-1920): 8 Stücke für Klarinette, Viola (Violoncello) und Klavier op. 83
  1. Andante
  2. Allegro con moto
  3. Andante con moto - Andante
  4. Allegro agitato
Jörg Widmann (*1973): Nachtstück
Max Bruch: 8 Stück für Klarinette, Viola (Violoncello) und Klavier op. 83
  5. Rumänische Melodie. Andante
  6. Nachtgesang. Andante con moto
  7. Allegro vivace, ma non troppo
  8. Moderato

Der Name Trio Magos (span. die Zauberer) ist nicht nur eine Zusammensetzung aus den Vornamen seiner Mitglieder Maxi Kaun, Goun Kim und Sebastian Hennemann, sondern auch ein Sinnbild für die musikalische Identität des Ensembles. Die drei jungen Musikerinnen und Musiker sind ständig auf der Suche nach neuen Farben, Nuancen und musikalischen Ausdrucksformen, die die besondere Besetzung des Klarinettentrios bietet und mit denen Sie ihr Publikum bezaubern.
Die Pianistin Goun Kim und der Cellist Sebastian Hennemann wurden bereits 2013 als Duo mit dem 1. Preis des Hochschulrates Freiburg ausgezeichnet und werden seit 2016 durch die Klarinettistin Maxi Kaun zum Trio ergänzt. Das Trio Magos ist das erste Kammermusikensemble, das an der Musikhochschule Freiburg für den Studiengang Konzertexamen (Klasse Prof. Roglit Ishay) zugelassen wurde, und gehörte 2018 zu den Semifinalisten des internationalen Salieri-Zinetti-Wettbewerbs in Verona / Mantova.

Maxi Kaun, geb. 1991 in der Nähe von Berlin, kam bereits im Alter von fünf Jahren erstmals mit einem Musikinstrument in Berührung. Anfänglich nur auf der Blockflöte zu Hause, wuchs bald ihr Interesse, ein Orchesterinstrument zu lernen und sie entdeckte die Klarinette für sich.  Ihre Studien führten sie nach Saarbrücken und Freiburg zu Prof. Johannes Gmeinder, Prof. Anton Hollich und Prof. Kilian Herold. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung Saar, des Richard-Wagner-Verbandes und der Bruno-und Elisabeth-Meindl-Stiftung. Maxi Kaun ist seit 2014 als stellvertretende Soloklarinettistin im Loh-Orchester Sondershausen / Theater Nordhausen engagiert, in dem sie 2015 mit Max Bruchs Doppelkonzert für Viola und Klarinette solistisch debütierte. Neben der Orchestertätigkeit ist sie auch kammermusikalisch sehr aktiv. 2012 gewann sie mit ihrem Holzbläserquartett „Ensemble Zéphyr“ die Médaille d’Or beim internationalen „Concours pour jeunes Solistes“ in Luxemburg. Unter ihrer Mitwirkung ist 2009 eine Aufnahme mit Solo-, Ensemble- und Orchesterwerken Hindemiths beim Label WERGO und 2017 die CD „Ingolf Dahl – Intervals“ mit dem Ensemble SONeO erschienen.

Sebastian Hennemann, geboren 1988 in Dernbach (Rheinland-Pfalz), wurde sehr durch seine Studien bei Prof. Young-Chang Cho (Essen) und Prof. Jean-Guihen Queyras (Freiburg) geprägt. Er war Stipendiat der Kammermusikstiftung Villa Musica und ist Gründungsmitglied des Klaviertrios „Trio Ganymed“, mit dem er u.a. 2009 den Folkwangpreis sowie im folgenden Jahr den Musikpreis der Barmenia gewann. Parallel hat er eine Orchesterlaufbahn verfolgt, die ihn als Praktikant zur NDR Radiophilharmonie (Hannover), als Akademist zum heutigen NDR Elbphilharmonieorchester und schließlich 2014 als Solo-Cellist zum Loh-Orchester Sondershausen / Theater Nordhausen führte. Als Solist konzertierte er zuletzt mit Schumanns Cello-Konzert a-Moll, Martinus Sinfonia Concertante sowie De Meijs „Casanova“ für Solocello und Blasorchester und wird dieses Jahr Tschaikowskys Rokoko-Variationen aufführen. 2016 erschien eine CD des Loh-Orchesters, auf der er u.a. mit Bruchs „Kol Nidrei“ zu hören ist. Sebastian Hennemann ist erster Preisträger des Internationalen Cello-Wettbewerbs Liezen 2014.

Die gebürtige Koreanerin Goun Kim studierte in Seoul, Freiburg und Frankfurt u.a. bei Prof. Michael Leuschner sowie Prof. Angelika Merkle und ist Preisträgerin diverser Kammermusikwettbewerbe in verschiedensten Besetzungen. So gewann sie in Schwerin mit der Flötistin Christine Kim den 3. Preis beim internationalen Wettbewerb „Verfemte Musik“ und mit der Klarinettistin Dana Barak den 1. Preis beim 9. Internationalen Karl-Adler-Jugend-Musikwettbewerb (2015). Im Duo mit dem Cellisten Dominik Manz erhielt sie den „Special Chambermusic Prize“ der Malta International Music Competition (2014), den Förderpreis der Kamar Percy und Ingeborg John Stiftung als bestes Ensemble (2015), der ihnen eine eigene CD-Produktion ermöglichte, sowie den 3.Preis der 19th Kiejstut Bacewicz International Chamber Music Competition in Lodz/Polen (2016).