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AKTUELL: Reisebericht unserer Konzertreise nach Schottland

Vom Monster von Loch Ness, traditioneller schottischer Tanzmusik und dem LJZO Thüringen 

Ich möchte über die schöne Konzertreise nach Schottland, vom 30. Juli bis 6. August 2017 berichten.

Die Reise begann also am Sonntag. Der erste Treffpunkt war Erfurt, wo sich schon einige Mitspieler eingefunden hatten, um mit dem Bus nach Nordhausen zu fahren. In Nordhausen angekommen stiegen noch die restlichen Mitspieler ein und es konnte auch schon losgehen. Auf nach Amsterdam!

Auf der langen Autobahnfahrt quatschten wir miteinander - wir hatten uns ja viel zu erzählen - oder wir schliefen. Als wir Amsterdam erreichten, waren wir alle sehr erleichtert und freuten uns auf die Fahrt mit der Fähre, aber einigen war auch ein wenig mulmig zumute, weil sie reisekrank sind. Wir gingen durch die Passkontrolle, bekamen unsere Zimmerkarte und durften gleich die Fähre besichtigen. 

Leider konnten wir erst sehr spät zum Abendessen gehen, aber darüber freuten wir uns umso mehr darauf. Das Essen war super lecker und abwechslungsreich. Danach folgte ein gemütlicher Abend und alle gingen nach der anstrengenden Fahrt zeitig zu Bett.

Die Nacht auf der Fähre war angenehm und am nächsten Morgen genossen wir das leckere Frühstück und packten unsere Sachen zusammen, denn wir erreichten Newcastle. Im Bus wieder angekommen ging die lange Fahrt nach Glasgow in unser Hostel los. Um die Zeit besser verstreichen zu lassen, lief der Film: „Merlin“. Später, am frühen Abend, erreichten wir endlich Glasgow. Erleichtert bezogen wir die Zimmer, genossen ein paar Minuten Ruhe und machten uns für die Stadtrundfahrt bereit.

Unser Gruppenführer war im Schottenrock gekleidet und konnte sehr gut Deutsch sprechen. Wir erfuhren viele informative Fakten über Glasgow bzw. Schottland und besuchten ein Kunstmuseum. Die Stadtrundfahrt war wirklich schön gewesen, danach gab es Abendessen und der Tag war schon vorbei. 

Am Dienstag mussten endlich alle Stücke geprobt werden, es war ersteinmal ziemlich anstrengend, weil wir die lange Fahrt hinter uns hatten. Trotzdem ging alles gut, sodass unser Workshop am Nachmittag, mit einem schottischen Orchester, beginnen konnte. Der Workshop war sehr lustig, denn wir haben schottische Tänze und Lieder gelernt, dies war eine schöne Art die Kultur des Landes besser kennenzulernen. Am Abend gaben das Landesjugendzupforchester in Kooperation mit dem schottischen Orchester und den Schauspielern aus Erfurt ein Konzert in der „Sherbrooke St Gilbert`s Church in Glasgow“. Am Abend konnten wir den restlichen Tag mit den Schotten verbringen oder die Zeit individuell gestalten.  

Nun war auch schon Mittwoch, früh brachen wir auf, weil wir den ganzen Tag brauchten und eine lange Fahrt vor uns hatten. Der erste Stopp war am Loch Lomond, der größte See Schottlands. Unterwegs im Bus wurden viele Bilder von den Highlands gemacht. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend, genauso wie Loch Ness, der tiefste See. Dort hatten wir ein wenig Freizeit, konnten ins Museum oder das Urquart Castle besichtigen. Danach fuhren wir zur „Abernathy Old Kirk“, einer wirklich kleinen, aber wunderschönen Kirche in den Highlands. Aufgrund der Platzverhältnisse konnten nicht alle Mitspieler am Konzert teilnehmen, so dass der Rest die anderen durch ihren Gesang unterstützten. Das Konzert kam bei allen sehr gut an und die Zuhörer waren wirklich begeistert. Außerdem bereiteten die Kirchenältesten ein leckeres Abendessen für uns vor. 

Am nächsten Tag fuhren wir in die Hauptstadt Edinburgh und jeder hatte nun die Möglichkeit hier seine Zeit individuell zu gestalten, um die Stadt zu erkunden.  Nach der Stadtbesichtigung ging es zur „Cramond Kirk in Edinburgh“. Dieses Konzert war ein voller Erfolg und als Dank wurde extra ein Essen vorbereitet mit lauter Leckereien- und natürlich Sandwiches- und der Höhepunkt des Abends war ein kleiner Junge, der Dudelsack spielte. Als wir wieder im Hostel ankamen, mussten wir leider schon unsere Sachen für den nächsten Tag packen und uns vorbereiten. Trotz alledem konnte jeder am Abend seine freie Zeit verbringen und den Tag ausklingen lassen.

Tags darauf fuhr der Bus wieder früh ab, wir hielten aber an einer kleinen Schmiede, um dort noch einkaufen zu gehen oder eine Mahlzeit einzunehmen. In Newcastle angekommen mussten wir erneut durch die Passkontrolle, ein paar Koffer wurden kontrolliert und es ging gleich auf die Fähre - Richtung Amsterdam. Später erfolgte die Dozenten- und Orchesterbesprechung. Jeder hatte das Recht zu Wort zu kommen, aber auch die Pflicht anderen Mitspielern zuzuhören. Das Abendessen war wie erwartet wieder sehr lecker und der Abend endete mit einer Deckbesichtigung oder anderen Aktivitäten in der Gruppe. 

Schnell verging die Nacht und ruckzuck waren wir in Amsterdam. Nun erwartete uns wieder eine lange Busfahrt Richtung Thüringen. Geschafft erreichten wir die Jugendherberge in Bad Sulza, freuten uns auf das Schnitzel und verbrachten die Zeit draußen bei einem gemütlichen Beisammensein.

Leider mussten wir auch am Sonntag zeitig aufstehen, denn der Tag sollte anstrengend und aufregend werden. Unser Orchester nahm bei der Landesgartenschau in Apolda mit anderen Landesjugendorchestern aus Thüringen teil. Insgesamt hatten wir zwei große Auftritte und mehrere kleine Auftritte, wie z.B. einen Rhythmuskurs mit verschiedenen Schlagwerken oder einem Schnarchkonzert. Dieser Tag sowie die gesamte Konzertreise war eine einmalige Erfahrung, es war wunderschön und wird uns für immer in Erinnerung bleiben. 

Text: Stella Kreuzer

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlichst bei allen Förderern und Sponsoren für die Unterstützung der Reise bedanken!

 

Herzlich willkommen!

 

Wer sind wir?

Wir sind ein Jugendzupfensemble, dessen derzeitig ca. 35 Mitglieder zu den Spitzenkräften verschiedenen Vereinsorchestern und Musikschulen in Thüringen gehören. Die künstlerische Leitung hält die Gitarristin und Dirigentin Daniela Heise inne und wird von der Projektleiterin Juliane Bergemann unterstützt.

 

Was machen wir?

Das Orchester trifft sich an bis zu vier Wochenenden im Jahr zu intensiven Arbeitsphasen, welche in der Regel mit einem Konzert abgeschlossen werden. Das diesjährige Hauptaugenmerk des LJZO liegt auf der Produktion der ersten eigenen CD und der Erarbeitung neuen Repertoires.

 

Was spielen wir?

Das Ensemble hat thematische Konzerte wie "Thüringer Komponisten im Porträt" oder "Tanzbilder" ebenso aufzuweisen wie zusammengestellte Programme aus unterschiedlichen Genres. Zur Zeit gastieren sie mit dem Programm "Once upon a time" durch die Geschichte der Zupfmusik. Natürlich sucht das Orchester verstärkt nach ansprechender neuer Literatur und Widmungen. Robert Hartung, langjähriger Mitspieler und inzwischen studierter Musiker und Dozent, hat das Werk "The magic Lute" geschrieben, das das Orchester in den nächsten drei Jahren beschäftigen und fordern wird.  

 

 

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Projektleiterin: Juliane Byrenheid| 0351 21926199

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