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Nikolaus Müller, Künstlerische Leitung
Nikolaus Müller ist seit Frühjahr 2016 Universitätsmusikdirektor der Ruhr-Universität Bochum. Im Herbst 2014 wählte die Robert-Franz-Singakademie Halle ihn zu ihrem künstlerischen Leiter, ein Jahr zuvor übernahm er die Wiedergründung des Landesjugendchores Thürin-gen. Für den Landesmusikrat Thüringen und die Landesmusik-akademie Sondershausen ist Nikolaus Müller als Dirigent, Dozent und Juror tätig.

Nach dem Studienabschluss in Leipzig und Dresden arbeitete er als Chordirektor des Stadtsingechores zu Halle, als Kapellmeister der Wiener Sängerknaben, als Chordirektor am Theater Altenburg-Gera und übernahm mehrere Einstudierungen am Theater Chemnitz.

Als Gastdirigent arbeitet Nikolaus Müller regelmäßig mit Orchestern wie der Staatskapelle Halle und der Rhein-Ruhr Philharmonie zusammen.

Anja Pöche, Sopran
Anja Pöche wurde in Leipzig geboren. Mit sechs Jahren wurde sie Mitglied des MDR Kinderchores, dem sie bis zum Abitur angehörte. Im Alter von 12 Jahren begann sie mit dem Klavierunterricht. 2003 wurde Anja Pöche Bundespreisträgerin beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“. Im Oktober desselben Jahres begann sie ihr Gesangs-studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Hauptfachklasse von Adelheid Vogel welches sie 2010 erfolgreich abschließen konnte. Zusätzlich absolvierte sie auch das Studium der Gesangspädagogik, welches sie ebenfalls 2010 abschloss und seit dem auch unterrichtend tätig ist, u.a. als Stimmbildnerin beim Landesjugendchor Thüringen.

Seit 2001 ist Anja Pöche die Sopranistin des renommierten und vielfach preisgekrönten Calmus Ensemble aus Leipzig. 2009 gewann sie mit ihren vier Kollegen einen ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“. Neben Konzertreisen mit dem Calmus Ensemble durch ganz Europa, Nord- und Südamerika singt Anja Pöche regelmäßig als Solistin in Oratorien- und Kantatenkonzerten mit Engagements in Deutschland, den USA, Irland (u.a. Kilkenny Arts Festival, Camerata Kilkenny mit Maya Homburger)  der Schweiz (u.a. Musikfestival Davos, Boswiler Sommer, Camerata Zürich) und Großbritannien (Huddersfield Contemporary Music Festival). Einen großen Schwerpunkt ihres Repertoires bilden dabei die Werke Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen. 2013 übernahm sie die Sopranpartie bei der Uraufführung von Barry Guys „Time Passing“ in der Tonhalle Zürich.

Eine Vielzahl von Auftritten in Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, der Schweiz, den USA, Ecuador, Kolumbien sowie in Irland als Solistin und mit dem Calmus Ensemble füllen alljährlich Ihren dichtgedrängten Konzertkalender.

Tabea Nolte, Alt
Tabea Nolte studierte Kirchenmusik (Dresden) und Gesang bei Kammersängerin Magdalena Hajossyova (Berlin), Prof. Tamar Rachum (Tel Aviv) und Irene Gubrud (New York).

files/Res/LandesJugendChor/Tabea Lempe Stimmbildnerin_Workshop Erfurt April 2013_KomBild_PK.jpgIhre Liebe gilt dem Konzertgesang, insbeson-dere den Werken von Johann Sebastian Bach sowie einer ihr eigenen Gesangsform, die nicht komponierte Musik hörbar macht.

Mit großer Freude widmet sie sich als Stimmbildnerin und Chorleiterin der Ausbildung in Knabenchören: 2005-2007 Dresdner Kapellknaben, 2007-2008 Thomanerchor Leipzig, 2010-2015 Stadtsingechor zu Halle, ab 2015 Knabenchor Lübeck und ist seit der Neugründung Gesangpädagogin des Landesjugendchores Thüringen.

 


Stefan Puppe, Bass-Bariton
Stefan Puppe wurde in Suhl geboren und sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen im Leipziger Thomanerchor. Er studierte Gesang und Musiktheater an der Opernschule der Musikhochschule „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Ulrike Fuhrmann, Dimitri Kharitonov und Prof. Hans-Joachim Beyer.
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Der junge vielseitige Bassbariton konnte als Konzertsänger sowie als Operndarsteller auf sich aufmerksam machen. Zu seinem Mozart- Repertoire zählen unter anderem der Figaro aus „Le nozze di Figaro“ sowie Don Alfonso aus „Cosi fan tutte“, die er jeweils mit der Jenaer Philharmonie unter Nicolas Milton zur Aufführung brachte.

Am Thüringer Landestheater Rudolstadt war er in Händels „Flavio“ als Ugone zu erleben und am Landestheater Eisenach war er Albert Oberholzer in Paul Burkhards „Das Feuerwerk“. Die Berliner Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner prägten ihn besonders im barocken Stil in der Zusammenarbeit zu Reinhard Keisers „Der verführte Claudius“.

Als Konzertsänger arbeitete Stefan Puppe mit renommierten Orchestern (Telemannische Collegium Michaelstein, die Mitteldeutsche Barockcompagney, das Mitteldeutsche Kammerorchester, Das Neue Orchester und Chorus Musicus Köln, The Israel Camerata Jerusalem) zusammen.

Stefan Puppe ist als Simmbildner und Gesangspädagoge sehr gefragt. Mit einem umfassenden Aufgabengebiet betreut Stefan Puppe  die Nachwuchskurse des Knabenchores der Jenaer Philharmonie, den Knabenchor der Jenaer Philharmonie, den Philharmonischen Chor Jena, die Thüringer Sängerknaben Saalfeld sowie den Landesjugendchor Thüringen.

(Stand Oktober 2017)