A

Olaf Adler

studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Jörg Hofmann und Friedemann Bätzel. Seit Jahren unterrichtet er Hauptfach Violine und Fachdidaktik für hohe Streicher an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und konzertiert als Kammermusiker. 1999 gründete und leitete er die Mainzer Musikpädagogischen Seminare. Außerdem ist er als Lehrer für Violine an der Musikschule Ottmar Gerster tätig, leitet Kurse und ist ein gefragter Juror.

Ute Adler

hat 1989 ihr Violoncellostudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar abgeschlossen und verweist neben einer regen Konzerttätigkeit auf umfangreiche pädagogische Erfahrungen am Konservatorium der Stadt Mainz sowie an der Weimarer Musikschule Ottmar Gerster. Gemeinsam mit Olaf Adler rief sie 2004 das erste Streicherklassenprojekt an einer Thüringer Grundschule ins Leben und ist seither Projekt- leiterin der Streicherklassen an der Grundschule Christoph Martin Wieland in Weimar.

Clemens Appenroth

studierte bis 2004 Kontrabass an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar in der Klasse von Horst-Dieter Wenkel und betreut seit Ende seines Studiums die Kontrabass – Schüler im Streicherklassenprojekt. Darüber hinaus unterrichtet er Kontrabass an der Musikschule Ottmar Gerster Weimar und absolviert derzeit ein Ergänzungsstudium für Jazzbass.

B

Ellen Barth

ist Absolventin der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, wo sie ihre pianistische Ausbildung erhielt. Gleichzeitig studierte sie Rhythmik/Musikalische Früherziehung bei Prof. Marianne Steffen-Wittek. Seither ist sie freischaffend tätig. Gegenwärtig erwirbt sie einen erneuten Abschluss an der Universität Erfurt.

Prof. Stefan Bauer

Stefan Bauer ist Dozent für Schulpraktisches Klavierspiel an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und seit vielen Jahren in der Lehrer- fortbildung tätig. Im Institut für Schulmusik und Kirchenmusik der Hochschule leitet er außerdem das MIDI-Studio.

Prof. Gunter Berger

studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Anschließend absolvierte er ein Zusatzstudium im Fach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Nach dem Studium begann er seine Tätigkeit als Musikpädadgoge und Chorleiter in Leipzig. Seit 1990 ist Gunter Berger Dirigent des MDR Kinderchores. Er ist unter anderem Gastdozent an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seit 2009 ist er Professor für Chordirigieren an der Weimarer Musikhochschule.

Wolfgang Bleibel

studierte klassisches Saxophon an der Musikhochschule Detmold, Abt. Münster, und Jazz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Er spielte für den NDR Hamburg, NDR Hannover, Radio Bremen und WDR Köln, gab zahlreiche Konzerte und machte Produktionen sowie Platteneinspielungen mit Musikern wie Dave Liebman, Bill Dobbins, Anthony Braxton, Paul Kuhn, Walter Norris, Joe Pass, Jiggs Whigham, Ray Anderson, Danny Richmond u.a. Seit 1987 unterrichtet er an deutschen Musikhochschulen (Münster, Bremen) und erhielt 1995 den Ruf an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Prof. Manfred Bründl

studierte an der Grazer Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und schloss das Studium mit dem Jazz/Klassik-Diplom ab. Klassikunterricht hatte er bei Prof. Krawagna (Wiener Symphoniker) und Jazzunterricht nahm er bei Prof. Wayne Darling, Bo Stief, Adelhard Roidinger und Peter Herbolzheimer. Verschiedene Tourneen führten ihn u.a. nach Afrika, Asien, Kanada, Amerika und in die Türkei. 1996 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Seit 1997 ist er Leiter des Instituts für Jazz der HfM FRANZ LISZT in Weimar. 1999 gründet er das Crossover-Ensemble COMPOSERS ORCHESTRA Weimar. Zudem ist er Dozent bei internationalen Workshops, spielte zahlreiche CDs ein und erhält Kompositionsaufträge.

Prof. Peter Bruns

zählt zu den führenden deutschen Cellisten. In Berlin geboren, studierte er in seiner Heimatstadt bei Professor Peter Vogler an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler". Von 1993 bis 2000 war er einer der künstlerischen Leiter des Kammermusikfestivals Schloss Moritzburg. 1998 bis 2005 hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule Dresden inne und ist seit 2005 in gleicher Position an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig. 

C

Prof. Jeff Cascaro

Jeff Cascaro ist Jahrgang 1968 und singt, seit er denken kann. Seine Profi-Karriere begann bereits mit 18 Jahren als Gewinner von »Jugend jazzt«. Erfahrungen sammelte er unter anderem als Backgroundsänger und Gastmusiker mit den Bigbands von NDR, SWR, Rias, HR, mit Ute Lemper, den Fantastischen Vier, Sasha, Joe Sample von den Crusaders, Götz Alsmann, Klaus Doldinger’s Passport, den Guano Apes und Paul Kuhn – um nur eine Auswahl zu nennen. Damit wird auch das genreübergreifende Musik-Verständnis des Mannes aus dem Ruhrpott deutlich, der so unüberhörbar das Herz auf dem rechten Soul-Fleck hat. Seit 2000 ist der vielseitige Praktiker noch dazu Professor für Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und gibt bis heute Masterclasses für bekannte Sänger wie Xavier Naidoo oder Sasha. Sein Debüt unter eigenem Namen bereitete Jeff Cascaro sorgfältig vor – und zeigte schließlich 2006, was es heißt, die »Soul Of A Singer« (so der Titelsong) zu haben. Sein 2. Album trug den Titel »Mother and Brother« und erschien im Jahr 2008. In dem Album geht es um die schicksalhaften Höhen und Tiefen im Leben. 2012 erschien der 3. Longplayer »The Other Man«. Die nächste CD- Produktion ist bereits in Planung: »The Harold Arlen Songbook«.

D

Matthias Deichstetter

studierte Musik- und Kulturmanagement, mit dem Hauptfach Trompete, an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin in den Jahren 1996 bis 2001. Zuvor war er Leadtrompeter der Potsdamer Bigband "The Swing Owls" (1991-1995). Ein Engagements als Trompeter führten ihn an das Landestheater Schleswig-Holstein und als 1. Solo-Trompeter an das Staatsorchester Frankfurt/Oder (2000-2002). Von 2002 bis 2004 war er als Konzertmanager tätig und gründete im Januar 2004 "The Little Bigband" Sondershausen. Seit 2005 ist er Leiter der Kreismusikschule "Carl Schroeder" Sondershausen.

Harald Dübler

ist Leiter der Chorleiterschule des Thüringer Sängerbundes in Weimar und langjähriger Leiter des Taubacher Männerchores.

E

Prof. Friedemann Eichhorn

Friedemann Eichhorn lehrt als Professor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und ist Künstlerischer Leiter  des Internationalen Louis-Spohr-Violinwettbewerbs. Viele Jahre unterrichtete er an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg, der Gustav Mahler Akademie Bozen und der Villa Musica. Selbst Alumnus der Kronberg Academy ist Friedemann Eichhorn seit 2012 Direktor von Kronberg Academy Masters. 

Er konzertiert mit Orchestern wie dem SWR-Rundfunkorchester und den St. Petersburger Philharmonikern und gastiert in Musikzentren (Gasteig München, Philharmonie St. Petersburg, Konzerthaus Berlin) und auf verschiedenen Festivals. Als Kammermusiker arbeitete er u.a. mit Gidon Kremer und Yuri Bashmet zusammen, als Solist spielte er unter der Leitung von Yehudi Menuhin. Über 20 CD-Produktionen, darunter mehrere Ersteinspielungen, liegen bei den Labels Hänssler classic, Oehms und Naxos vor.

Friedemann Eichhorn studierte Violine bei Valery Gradow an der Musikhochschule Mannheim, bei Alberto Lysy an der International-Menuhin-Music-Academy in Gstaad und als DAAD-Stipendiat bei Margaret Pardee an der Juilliard School New York. Ein Studium der Musikwissenschaft schloss er mit einer Dissertation über Gidon Kremer an der Universität Mainz ab. Als Herausgeber von Notenausgaben und Verfasser von Lexikonartikeln für die MGG ist Friedemann Eichhorn auch wissenschaftlich tätig. Er spielt eine Violine von Domenico Montagnana mit freundlicher Unterstützung von Violin Assets.

Helmut Eisel

geb 1955, studierte Mathematik und arbeitete als Softwareentwickler. Während seines Klarinettenstudiums (Diplom 1985) spielte er in verschiedenen Jazzbands und sammelte erste Erfahrungen als Arrangeur. Ausschlaggebend wurde die erste Begegnung mit Giora Feidman 1989, mit dem er seither immer wieder im Rahmen von Workshops und Konzerten zusamenarbeitet. Seit 1993 leitet Eisel Klezmer-Improvisationsworkshops in Deutschland, Israel und diversen europäischen Ländern sowie Seminare zum Thema Musik und Kommunikation für Unternehmen.

F

Charlott Falkenhagen

Charlott Falkenhagen arbeitet seit 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schul- und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Sie ist ausgebildete Gymnasiallehrerin für Musik und Englisch und absolvierte ein Ergänzungsstudium für Elementare Musikpädagogik. Zurzeit promoviert sie im Bereich »CLIL Musikmodule« am Institut für Anglistik/Amerikanistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und am Institut für Schul- und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Gabriele Fecher

ist Künstlerin und Kunstpädagogin mit den Schwerpunkten Malerei und Druckgrafik. Sie ist heute freiberuflich als Dozentin an verschiedenen Institutionen tätig. 1996-2005 war sie Leiterin der Weimarer Mal- und Zeichenschule und davor Fachbereichsleiterin Kunst und Musik an der Volkshochschule Augsburg. Seit 1998 ist sie mit zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland vertreten, u.a. in Helsinki, Prag, Bonn, München, Posterstein, Augsburg und Erfurt.

Annegret Fischer

studierte Schulmusik und Blockflöte an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und ist als Lehrbeauftragte für elementare melodische Improvisation in Workshops und Projekten der Hochschule sowie an der Musik- und Kunstschule in Jena tätig. Ihre künstlerische Präsentation reicht von CD-Einspielungen und Konzerten in der Alten und Neuen Musik bis zum Jazz und Tanz.

Christian Frank

studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar in den Fächern Orchester- und Chordirigieren sowie Klavier. Er schloss 1993 sein Studium mit dem Konzertexamen in künstlerischer Liedgestaltung und Kammermusik ab und trat u.a. als Pianist bei Aufnahmen des SWR und als Liedbegleiter beim ARD-Wettbewerb hervor. Er leitete verschiedene Rundfunk-, Fernseh- und Tonträgerproduktionen als Gastdirigient und ist verantwortlich für die Entstehung diverser Schauspielmusiken für das DNT Weimar. Seit 1994 ist er künstlerischer Leiter des Goethe-Gymnasiums Gera, mit dem er sich im In- und Ausland einen Namen machen konnte.

Tomke Friemel

geboren 1972 in Hannover, studierte in Hildesheim Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Theaterpädagogik. Es folgte eine dreijährige Regieassistenz am Deutschen Theater in Göttingen und ein Engagement als Theaterpädagogin am Staatstheater Kassel. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich als Regisseurin und Theaterpädagogin, u.a. in Berlin, Bielefeld, Bremen, Göttingen, Hannover und Stuttgart. Mit ihrer Inszenierung "Leonce und Lena" war sie 2004 zum Norddeutschen Theatertreffen eingeladen.

Calixta Fuchs

Calixta Fuchs studierte zunächst in Paris Modedesign, bevor es sie zum Studium an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar zog und sie 2011 erfolgreich ihr Diplom in Gesang und Musiktheater ablegte. Seit 2011 hat Calixta Fuchs einen Lehrauftrag für französisches Lied an der Musikhochschule Weimar inne. Seit 2014 ist sie Dozentin für Sologesang an der Musik- und Kunstschule Jena und unterrichtet zusätzlich nach dem Jekiss-Prinzip in zwei Jenaer Grundschulen. Calixta Fuchs hat unter anderem mehrfach mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode gearbeitet und singt regelmäßig mit der Jenaer Philharmonie. 2015 eröffnete sie das Kunstfest mit einer Uraufführung von Ludger Nowak und hat dieses Werk mit der Staatskapelle Weimar eingespielt. Zahlreiche Liederabende und Konzerte führten sie außer durch Deutschland auch durch Finnland, China und Frankreich.

G

Prof. Dr. Helen Geyer

studierte Musikwissenschaft, Klavier (bei Peter Schulz-Thierbach), kath. Theologie (Patristik), christl. Archäologie und Germanistik in Würzburg und promovierte 1982. Verschiedene Lehr- und Forschungstätigkeiten führten sie nach Italien (u. a. Venedig und Palermo bis 1985), Regensburg (1985–95), Wien (IWM, 1989–90), Polen (Warschau, Krakau, Posen: Gastprofessur 1989/90) und Finnland (Turku, 1994). 1997 wurde sie zur Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar ernannt und war bis 1999 Direktorin des Instituts für Musikwissenschaft. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im 16. bis frühes 19. Jh. (mit Forschungsschwerpunkten zu Oper, Oratorium und Kirchenmusik, vor allem Oberitaliens) sowie in den Bereichen des 20. Jh. Sie gab zahlreiche musikalische Beiträge und Schriften heraus.

Joseph Jupp Geyer

2005 bis 2010 Studium im Fach Jazzsaxophon und Klarinette an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar mit Abschluss eines künstlerischen Diploms,

regelmäßige Studiotätigkeit im Bereich Jazz, Pop, Elektro und Hiphop als freiberuflicher Saxophonist und Klarinettist in vielen eigenen Projekten involviert, von Soloinstrumentalist bis Bigband, auch im klassischen Bereich tätig,

seit 2011 als Saxophonlehrer und Bigbandleiter der true note big band und der freebirds bigband an der Musikschule Weimar,

seit 2014 künstlerischer Leiter der Landesschülerbigband Thüringen,

seit Herbst 2015 Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Weimar für Jazzsaxophon,

regelmäßige Bandcoachings und Workshops im Bereich Improvisation und Ensemblespiel für Combos, Brassbands und Bigbands

H

Klaus Hagedorn

Der gebürtige Nordhäuser Klaus Hagedorn begann mit 12 Jahren mit Schlagzeug- und Klavierunterricht. Als Autodidakt betrieb er das Schlagzeugspiel intensiv weiter, sammelte früh Erfahrung auf der Bühne und stieg mit Anfang 20 in eine Band ein. 1994 gelangte er durch die Begegnung mit einem Trommelmeister aus Ghana zu afrikanischen und lateinamerikanischen Rhythmen. Später entwickelte sich eine Freundschaft mit dem Trommler und Tänzer Kwashie Safroh, der ihn auch privat unterrichtete. Weitere Begegnungen mit Musikern, wie Rufin Gandah aus Togo, der ihm ebenfalls Rhythmen, Spieltechniken und das Improvisieren vermittelte, brachten ihn schließlich dazu, selbst Percussions– und Trommelworkshops anzuleiten. Es folgten viele Auftritte und Konzerte mit unterschiedlichster Besetzung, die seine rhythmische Weiterentwicklung gefördert haben.

Klaus Hähnel

ist Jahrgang 1941 und absolvierte an der Universität Leipzig ein Lehramtsstudium (1959-1963) in den Fächern Musik und Deutsch und erwarb 1963 das Examen und schließlich den Abschluss als Diplompädagoge. 1970 ließ er sich als Musiklehrer in Gotha nieder und baute dort einen überregionalen Schulchor auf, der sich zu einem der leistungsstärksten Kinderchöre der DDR entwickelte und auch nach 1990 zu bemerkenswerten Ergebnissen gelangte. Bis heute ist Klaus Hähnel in von ihm betreuten Chorleiterseminaren als Bundeschorleiter der Thüringer Chorjugend engagiert tätig.

Ian Harrison

kommt aus Newcastle, Nordengland. Seine musikalische Karriere begann er als Berufssänger im Chor der Kathedrale zu Canterbury. Er wirkte als Zink-, Schalmei- und Dudelsackspieler in verschiedenen Londoner Gruppen. Danach studierte er am königlichen Konservatorium Den Haag und an der Schola Cantorum Basiliensis. Er gab Konzerte und machte Aufnahmen in ganz Europa und ist Dozent für Zink und mittelalterliche Musik am Frankfurter Konservatorium.

Prof. Wally Hase

Die Flötistin Wally Hase wurde in Freiburg /Brsg. geboren und war Schülerin von Prof. Karl Friedrich Mess. 1986 begann sie bei ihm ihr Studium an der Hochschule für Musik in Stuttgart, nachdem sie im gleichen Jahr ein Stipendium zum Weltjugendorchester in die USA geführt hatte. Ihr Studium setzte sie bei Prof. Jean-Claude Gérard und Prof. Aurèle Nicolet fort.

Als Mitglied im Festspielorchester Ludwigsburg unternahm Wally Hase Tourneen nach China, Japan und Südamerika. 1989 konzertierte sie in Neuseeland beim „Festival of the Arts“. 1990 war sie Stipendiatin der Richard-Wagner-Gesellschaft Bayreuth. Zwischen 1990 und 1993 war sie Mitglied im Karlsruher Ensemble 13 sowie im Bach Collegium Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.

Bereits vor Beendigung ihres Studiums wurde Wally Hase 1992 Soloflötistin der Staatskapelle Weimar, diese Position hatte sie bis 2009 inne. Seit 2008 verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Camerata Salzburg. Ihr vielseitiges Engagement als Solistin, Kammermusikerin und Gründungsmitglied verschiedener Ensembles wird durch CD – Einspielungen, Fernseh- und Rundfunk-Produktionen ergänzt. 2006 wurde sie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, 2007 mit dem Leopold ausgezeichnet. 2000 wurde Wally Hase als Professorin für Flöte an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar berufen, darüber hinaus unterrichtet sie im Rahmen von Meisterkursen im In- und Ausland.

Prof. Sophia Hase

Sophia Hase entfaltete bereits in sehr jungen Jahren eine vielseitige künstlerische Aktivität. Sie studierte Klavier in Freiburg und Karlsruhe. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen von ihrem hohen künstlerischen Niveau. Seit knapp zwei Jahrzehnten bildet sie mit dem spanischen Pianisten Eduardo Ponce das Atlantis Klavierduo, welches heute zu den herausragenden Ensembles in dieser Besetzung zählt. Sophia Hase hat seit 1998 eine Professur für Klavier am Conservatorio Superior de Musica in Salamanca (Spanien) inne. Vorträge und Interpretationskurse an verschiedenen spanischen Universitäten und für Jeunesse Musicales runden ihre pädagogische Arbeit ab.

Daniela Heise

nahm neben dem externen Grund- und Oberstufenabschluss im Fach Konzertgitarre an der Musikschule Sondershausen/Außenstelle Nordhausen von 1985 bis 1989 ein Studium für Unterstufenpädagogik (Mathe, Deutsch und Kunst) in Meiningen am Institut für Lehrerbildung „M.I. Kalinin“ auf. Zunächst war sie als Kunsterzieherin an der POS „Bertolt Brecht“ in Nordhausen tätig, bevor sie 1990 zur Kreismusikschule Nordhausen wechselte und die Bereiche der klassischen Konzertgitarre und der Musikalischen Früherziehung aufbaute. Von 1995-2000 studierte sie an der Musikakademie Kassel im Hauptfach Konzertgitarre bei Michael Tröster. Seit März 2006 ist sie Vizepräsidentin des Landesmusikrates Thüringen und künstlerische Leiterin des Landesjugendzupforchesters Thüringen. Von 2009 bis 2012 war Daniela Heise Vorstandsvorsitzende der Landesmusikakademie Sondershausen e.V.

Prof. Klaus Heiwolt

geboren 1964 in Braunschweig, studierte Kirchenmusik, Komposition, Musiktheorie sowie Gehörbildung an der Musikhochschule Köln und legte dort außerdem seine künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Nach einer 15-jährigen hauptamtlichen Tätigkeit als Kantor und einer umfangreichen Hochschul- und Musikschultätigkeit als Theorie- und Gehörbildungslehrer ist er seit 2003 Professor für Musiktheorie und Gehörbildung an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Neben den Lehraufträgen für Musiktheorie und Gehörbildung an der UdK Berlin und der Musikhochschule Köln arbeitet er außerdem als Konzertorganist für das Sinfonieorchester des WDR.

Prof. Rolf Hempelt

ist Jahrgang 1950 und lehrt heute an der Fachhochschule Erfurt im Fachbereich Architektur. Er studierte in Hamburg und an der TU Darmstadt und war in verschiedenen Architekturbüros tätig. Lehraufträge führten ihn zunächst an die TU Darmstadt, an die Gesamthochschule Kassel im Fachgebiet Entwerfen sowie schließlich an die Fachhochschule Erfurt mit dem Fachgebiet Darstellungslehre.

Bianca Sue Henne

studierte Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität in Bochum und schloss dieses Studium mit dem Magisterexamen ab. Sie betreute zahlreiche theaterpädagogische Projekte bereits während des Studiums und darüber hinaus. Seit der Spielzeit 2006/2007 leitet sie das Junge Theater der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Helmut Heß

studierte an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Klavier und nahm 1974 eine Lehrtätigkeit dort auf. Von 1981 bis 1991 war er Direktor der Spezialschule für Musik Weimar sowie bis 2006 Fachrichtungsleiter Klavier am Musikgymnasium Schloss Belvedere (ehemals Spezialschule). Er ist Gründungsmitglied des Landesjugendausschusses „Jugend musiziert“ und des Landesverbandes „Jeunesses Musicales“ Thüringen. Seit 1993 ist er Vorsitzender des Personalrats der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Johannes K. Hildebrandt

Johannes K. Hildebrandt ist Jahrgang 1968 und lebt als freischaffender Komponist in Weimar. Er studierte Tonsatz, Klavier, Komposition (Karl Dietrich und Reinhard Wolschina) und Kulturmanagement an der Weimarer Musikhochschule. Bisher liegen über 70 Kompositionen von ihm vor - Kammermusik, Konzerte, Orchesterwerke, Chorwerke und Filmmusik mit Aufführungen in Europa, Asien und den USA bei zahlreichen Festivals und Konzertreihen. Daneben ist er als Pianist und Performer - in den letzten Jahren auch in der bildenden Kunst (Malerei) - aktiv tätig und leistet eine umfangreiche pädagogische Arbeit.

Von 1998 bis 2007 war er Vorsitzender des Deutschen Komponisten-verbandes, Landesverband Thüringen, und ist seither Vorsitzender des Fördervereins via nova zeitgenössische Musik in Thüringen. Seit 2007 ist er Mitglied des Bundesvorstandes des Deutschen Komponistenverbandes und Mitglied im Bundesfachausschuss Neue Musik des Deutschen Musikrates. Seit 2012 leitet er die Fachgruppe E-Musik im Deutschen Komponistenverband.

Seit 2000 ist er künstlerischer Leiter der Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik.

Madlen Hiller

ist Musikpädagogin für Elementare Musikpraxis und Gesangarbeitet. Sie seit September 2012 an der Städtischen Musikschule Bamberg. Hier unterrichte sie Elementare Musikpraxis in Kooperation mit verschiedenen Kindergärten und Schulen. Weiterhin gibt sie Gesangsunterricht und leite junge Vokalensembles.

An der Fachakademie für Sozialpädagogik (GGSD Coburg) bildet sie seit September 2013 Erzieher/innen im Fachbereich Musik aus.

Oliver Hirsh

ist in den USA geboren, übersiedelte früh nach Europa und studierte in Frankreich und Dänemark, wo er sich auf die Musik der Renaissance spezialisierte. Als Gambist wirkt er bei zahlreichen Konzerten und Aufnahmen, vornehmlich englischer Consortmusik mit, (CONSORT OF MUSICKE BZW. THE DUKE HIS VIOLS) und vermittelt an seiner Truhenorgel lebendige Eindrücke der Spielgattungen um 1600. Oliver Hirsh leitet viele Kurse für Renaissancemusik.

J

Tim Jäkel

hat Musikwissenschaft und Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar studiert. Er ist derzeit beschäftigt als Lead-Trompeter bei verschiedenen Bands und Projekten, weiterhin ist er tätig als Arrangeur, Komponist und Trompetendozent.

K

Prof. Karl-Peter Kammerlander

wurde 1960 in Salzburg geboren, studierte Klavier, Schulmusik und Liedgestaltung an der Musikhochschule Graz/Österreich und an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Von 1993 - 2004 leitete er die Liedklasse an der Musikhochschule Leipzig, bevor er in gleicher Funktion an die Weimarer Musikhochschule berufen wurde. Er nahm an zahlreichen Kammermusikwettbewerben erfolgreich teil, machte über 30 Rundfunk- und Fernsehaufnahmen und spielte über 40 CDs beim Label „Music-Partner“ ein.

Andrea Keller

begann im Anschluss an eine Ballettausbildung ihr Gesangsstudium in Biel. An der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar schloss sie ihre Opernausbildung mit dem Diplom erfolgreich ab. Andrea Keller debütierte im Theater Nordhausen in der Operette „Land des Lächelns“. Neben der Oper ist Andrea Keller regelmäßig in Orchesterkonzerten solistisch zu hören, u. a. mit der Jenaer Philharmonie. Seit Februar 2002 ist sie im Rahmen eines Lehrauftrages als Dozentin an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar tätig. Im Anschluss an eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für FRANZ LISZT Weimar schloss Andrea Keller eine 4-jährige Feldenkraisausbildung bei Pail Rubin und Julie Casson in Basel ab. Andrea Keller unterrichtet im Rahmen eines Lehrauftrages Gesang und Feldenkrais an der Hochschule für FRANZ LISZT in Weimar. Nebst der Hochschule arbeitet Andrea Keller mit Musikern vom Deutschen Nationaltheater Weimar zusammen.

Greg Kelly

geb. 1973 in den USA, ist ein Jazz- und Improvisationsmusiker (Trompete, Elektronik, Percussion und Gesang). Im Bereich des Jazz und der improvisierten Musik war er zwischen 1996 und 2008 an 29 Aufnahmesessions beteiligt. In Deutschland trat er 2014 bei den Donaueschinger Musiktagen auf.

Tilo Krause

ist Chorleiter des Städtischen Chores Bad Langensalza. Er studierte Dirigieren bei Prof. Gert Frischmuth in Weimar und weiterführend Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie. Er war Stipendiat des Deutschen Musikrates und widmet sich mit dem Ensemble "inCanto weimar" seit mehreren Jahren erfolgreich der a-capella-Musik.

Nicola Kruse

ist Geigerin, Komponistin und Improvisatorin für unterschiedlichste Ensembles aus den Bereichen Jazz, zeitgenössische Musik, freie Improvisation und Klassik. Um ihrer eigenen Klangsprache Rahmen und Ausdrucksmöglichkeiten zu verschaffen, hat sie viele Ensembles und Initiativen mit ins Leben gerufen - TonArt Streichquartett, Timaion, X-Tensions. Schon während des Studiums (Klassik und Jazz) an der Hamburger Musikhochschule gründete sie STRING THING zusammen mit Mike Rutledge, um unterschiedliche zeitgenössische Einflüsse und Jazz mit dem Streichquartettklang zu verbinden. Es folgten CD-, TV-, Rundfunk- und Theaterproduktionen, Touren in viele Länder und die immer neue musikalische Auseinandersetzung mit den so gewonnen Eindrücken. Als Gast auf der Bühne und im Studio arbeitete sie am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und mit der Hamburg Concert Band, Anthony Braxton, Vinko Globokar, Butch Morris, Carla Bley, Fred Frith, Tim Bendzko u.a. Sie ist Autorin und Dozentin mit Veröffentlichungen bei Breitkopf & Härtel und MicNic-Edition.

L

Peter Helmut Lang

wurde 1974 in Böblingen geboren. Von 1995 bis 2002 studierte er an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar die Fächer Komposition bei Prof. Reinhard Wolschina, Musiktheorie bei Prof. Hermann Sprenger und elektroakustische Komposition bei Hans Tutschku und Prof. Robert Minard. 1999 ging er für ein Jahr nach Polen, um an der Musikakademie Lodz zu studieren. Dort erhielt er vom Komponisten Prof. Bronislaw K. Przybylski wesentliche Anstöße für sein Schaffen. Im Jahr 2000 war er 1. Preisträger beim II. gesamtpolnischen Kompositionswettbewerb der Stadt Lodz mit Elegia für Streicherquartett und 2. Preisträger beim internationalen Kompositionswettbewerb des ORB Brandenburg "Das neue Lied". Die Werkliste Peter Helmut Langs umfasst instrumentale, vokale und elektronische Gattungen. Er schrieb bisher u.a. Lieder, Kammermusik, Orchesterwerke, aber auch Filmmusik (z.B. zu Matteo Fischers Quo Vadis).

Prof. Dr. Eckart Lange

war bis zu seiner Emeritierung Direktor des Institutes für Musikpädagogik an der Weimarer Musikhochschule. Er studierte Schulmusik in Weimar und Chordirigieren an der Hanns-Eisler-Hochschule Berlin. Nach seiner Anstellung im Schuldienst war er an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald tätig. Nach Thüringen kam er über das Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz. Seit 1993 hatte er den Lehrstuhl für Musikpädagogik an der Weimarer Musikhochschule inne, war jahrlang  künstlerischer Leiter der Geraer Singakademie und leitet heute neben den Sondershäuser Madrigalisten den Philharmonischen Chor Weimar. Er ist Direktor der von ihm gegründeten Thüringer Landesmusikakademie Sondershausen.

Juri Lebedev

ist seit 2007 Künstlerischer Leiter des Landesjugendorchesters Thüringen. Geboren 1967 in St. Petersburg, studierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt Dirigieren sowie Chorleitung bei A. Titov und an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Professor Pasquet. Die Anerkennung erfolgte nach seiner mit Diplomen gewürdigten Teilnahme an internationalen Wettbewerben wie dem „S. Prokofiev“ - Wettbewerb, nach dem ihm die Stelle als Dirigent des Staatlichen Symphonieorchesters angetragen wurde. Als Konzertdirigent trat er mit der Jenaer Philharmonie, der Weimarer Staatskapelle, der Neubrandenburger Philharmonie und dem St. Petersburger Symphonieorchester auf. 2003 bis 2004 war Lebedev Musikalischer Leiter des Belvedere - Theaters in Weimar. Unter seiner Leitung gewann das Orchester des Belvedere - Gymnasiums Weimar den 1. Preis beim 6. Deutschen Orchesterwettbewerb in Osnabrück im Mai 2004. Seit 2003 ist er Chefdirigent am Neuen Musiktheater Weimar und Dozent für Partiturspiel und Partiturkunde an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Prof. Anne-Kathrin Lindig

Anne-Kathrin Lindig wurde 1962 geboren, erhielt ab 1969 Geigenunterricht an der Musikschule Stendal und ab 1976 bei Prof. Jost Witter an den Spezialschulen in Halle und Weimar. Von 1980 bis 1986 absolvierte sie ein Violinstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und ein zusätzliches Kammermusikstudium bei Prof. Peter Mirring, dem 1. Konzertmeister der Staatskapelle Dresden.

Als Primaria des Bergmann-Streichquartetts bestritt sie Konzerte in Warschau, Moskau, Szombathely, in zahlreichen deutschen Städten sowie auf Kuba.

Von 1986 bis 1993 arbeitete sie zunächst als Assistentin für Violine an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar; seit 1993 lehrt sie dort als Professorin für Violine. Daneben war sie als künstlerische Leiterin am Musikgymnasium Schloss Belvedere und in der Hochschulselbstverwaltung (2001-2010 Prorektorin für Künstlerische Praxis) tätig. Seit dem Wintersemester 2014/15 ist sie Dekanin der Fakultät I der Hochschule.

Kammermusikkonzerte führten sie nach Europa, Korea und China u.a. mit Igor Oistrach, Thomas Brandis, Friedemann Eichhorn, Wally Hase und Thomas Müller-Pering. Außerdem konzertierte sie mit dem Franz-Liszt Kammerorchester Weimar im In- und Ausland. Seit Jahren ist sie gefragte Jurorin bei nationalen und internationalen Violinwettbewerben.

Prof. Han-An Liu

Prof. Han-An Liu wurde in Taipeh (Republik China) geboren und kam
elfjährig zur künstlerischen Ausbildung nach Europa, wo sie später
in Salzburg ihr Klavier- und Harfe-Studium, sowohl im konzertanten,
als auch im didaktischen Bereich, mit Auszeichnung abschloss. In
Lausanne absolvierte sie anschließend die Meister- und Kammermusikklasse
Prof. Chantal Mathieus mit »Premier Prix« und »Licence de
Concert«, in Nizza und Paris studierte sie ergänzend bei Prof. Jacqueline
Borot.
Ein Engagement beim Kölner Gürzenich-Orchester als erste Soloharfenistin
schloss sich an. Von 1990 bis 2002 war die international
gefragte Künstlerin in gleicher Position bei den Münchner Philharmonikern
tätig. Seit 1991 betreut sie die Konzertklasse für Harfe an der
Staatlichen Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wurde 2004 zur
Professorin berufen und unterrichtet dort Harfe, Kammermusik und
musikalische Phänomenologie. An der Kunstuniversität in Graz unterrichtet
sie seit Oktober 2010 als Universitätsprofessorin ebenfalls Harfe.
Intensiv setzt sich Han-An Liu mit der philosophischen Lehre von der
Entstehung und Form der Erscheinungen im Bewusstsein, der Phänomenologie,
auseinander. Diese Erscheinungen und ihre direkte Korrelation
zur Ausübung von Musik (lehrend wie praktizierend) sind
die Inhalte, denen Han-An Liu in ihren Kursen »Aspekte der musikalisch-
praktischen Phänomenologie« nachgeht. Regelmäßige Einladungen
zu Meisterkursen, Symposien und Lehrgängen erhält sie seit
Jahren aus Taiwan, Hongkong, China und zahlreichen europäischen Ländern.

M

Prof. Wolfgang Marschner

gehört zu den großen deutschen Geigern von Weltgeltung. Er ist Juror vieler internationaler Wettbewerbe und begründete vor 15 Jahren die Internationalen Meisterkurse für Violine, Viola und Violoncello. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Geiger, Dirigent und Komponist führten ihn in viele Länder. Meisterkurse unter anderem in Peking, Seoul, Cleveland, London, Warschau, St. Petersburg, Bukarest, Weimar, Sondershausen und Kairo zeugen von seinem großen künstlerisch pädagogischen Engagement.

Georg Maus

studierte Tuba und (Bass-)Posaune am Konservatorium Hilversum. Er hatte Engagements bei Starlight Express, bei der HR-Bigband Frankfurt, der Frankfurter Jazz Bigband, dem Glenn Miller Orchestra und einen Lehrauftrag zur Leitung der Bigband am Dr. Hoch's Konservatorium Frankfur. Seit 1994 ist er ständiges Mitglied derSWR-Bigband. Er leitete bereits verschiedene Ensembles von der Amateurband bis zu Profimusikern und begleitet als Dirigent Solisten wie Ack van Rooyen, Paul Kuhn und Bill Ramsey. Seit 2005 schreibt er eigene Kompositionen für sein Septett "Maus and More", seit 2007 ist er künstlerischer Leiter der Landesjugenbdigband Thüringen.

Felice Meer

studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Kunsthochschule Berlin Grafikdesign. Seit 2004 arbeitet sie im Bereich Chordesign und ist selbst aktive Chorsängerin in verschiedenen Chören.

Dr. Stefan Menzel

2000-2006 Magisterstudium (Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Kulturmanagement) an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

2006-2007 Stipendiat des DAAD (Jahresstipendium für Graduierte und Promovierte aller Fächer), research student am Department of Comparative Studies in Literature and Culture der University of Tokyo

2008-2010 Stipendiat des DAAD (im Rahmen des Programms Hochschulpartnerschaften mit Japan und Korea), research fellow am Institute of Language and Culture der Meiji Gakuin University Tokyo

2010-2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für historische Musikwissenschaft des

Instituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena

2014 Promotion zum Dr. phil. im Fach Musikwissenschaft (Titel der Dissertation: "H?gaku - Traditionelle japanische Musik im 20. Jahrhundert")

2014-2015 Lehrbeauftragter am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für historische Musikwissenschaft (Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt) des Instituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena (Vertretung für Fr. Behrendt M.A., M.A.)

Habilitationsprojekt: "Die Musik der protestantischen Eliten - Figuralmusikpflege an den Fürstenschulen zu Grimma, Meißen und Schwerin ca.1550-1600"

Patrick Metzger

geboren 1979, wurde von 2000–2004 zum staatl. Schlagzeuglehrer für Rock/Pop/Jazz an der BfsM Dinkelsbühl/Mittelfranken ausgebildet. 2004/2005 absolvierte er ein Gaststudium am Conservatorium für Jazz & Popularmusic in Maastricht/Holland. Von

2005–2008 studierte Metzger an der Popakademie Mannheim, Fachrichtung „Popmusikdesign“. 2008  veröffentlichte er die erste eigene CD "Drumsformers". Zwei Jahre später gründete er seine Drumschule "DRUMSformers Schlagzeugschule" in Mannheim. Erfahrungen im Musicalbereich erwarb er sich als Schlagzeuger am Nationaltheater Mannheim und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Konzerte führten ihn nach Dubai, Toronto, Armenien, New York und Amsterdam. Seit 2013 ist er  Live & Tour Drummer für die Schlagersängerin Beatrice Egli. Im Oktober 2014 erschien sein erstes Lehrbuch „DRUMTRAINING PLAYLONG“.

Prof. Robin Minard

wurde in Montréal geboren. Er studierte Komposition und elektroakustische Musik in Kanada und Paris. Seit den frühen 1980er Jahren bilden elektroakustische Kompositionen und Klanginstallationen im öffentlichen Raum den Schwerpunkt seiner Arbeit. Seine Werke wurden weltweit in Festivals, Museen und öffentlichen Räumen präsentiert. Seit 1997 ist er Professor für elektroakustische Komposition und Klanggestaltung an der Bauhaus-Universität und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar, wo er auch das Studio für elektroakustische Musik SeaM leitet.

Uwe Moratzky

Uwe Moratzky wurde 1961 in Zwickau geboren. Er besuchte die Spezialklasse für Musik in Zwickau und studierte  anschließend Leh­rer für Musik und Deutsch in Zwickau. Seine Arbeit als Chorleiter  begann er in den Spezialklassen für Musik am Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau als stellvertreten­der Chorleiter. 1991 nahm er ein Diri­gentenstudium an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Wei­mar auf und beendete es erfolgreich.

Vom 1992 bis 2015 war er Chorleiter in der vertieft musikalischen Ausbildung am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau, wo er sehr erfolgreich tätig war. So errang er mit seinen Chören 1998 den 2. Preis beim 5. Deutschen Chorwett­bewerb in Regensburg, 2002 den Kategoriesieg beim 7. Concorso Corale Internationale in Riva del Garda, 2007  den Kategoriesieg beim 11. Internationalen Chorwettbewerb Budapest und 2011 ein goldenes Diplom beim Internationalen Chorwettbewerb Venezia in musica in Venedig.

Daniel Mortsch

ist Jahrgang 1975 und studierte Rechtswissenschaften an der FSU Jena, wo er auch eine Tätigkeit am Lehrstuhl für Vereins- und Stiftungsrecht inne hat. Seit 2003 ist er selbständiger Rechtsanwalt, Strafverteidiger und Nachlass- und Verfahrenspfleger in eigener Kanzlei mit den Tätigkeitsschwerpunkten Arbeits- und Sozialrecht, Strafrecht, Familien- und Erbrecht und Verkehrsrecht. Er erhielt 1985 den ersten Gitarrenunterricht an der Musikschule Rudolstadt und ist seit 1991 Mitglied und Gitarrist im Mandolinenrochester "Wanderlust" und Präsident dieses Vereins seit 2002. Seit 2005 ist er Präsident des BDZ-LV Thüringen und seit 2008 neuer Präsident des Bundes Deutscher Zupfmusiker (BDZ).

Prof. Christian Wilm Müller

unterrichtet Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Internationale Kurstätigkeit (D, USA, Japan, Südkorea, CR).

Konzerte in über 20 Ländern als Solist, Lied- und Kammermusiker, u.a. als Pianist des Liszt-Trio Weimar. Konzerte mit dem deutschen Sinfonie Orchester Berlin, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, dem Schleswig-Holstein Sinfonieorchester, mit den Orchestern von Gotha/ Suhl, Meiningen und Thessaloniki (GR); Kammermusik u.a. mit Mitgliedern der Komischen Oper Berlin, der Wiener Philharmoniker und dem NHK Symphony Orchestra Tokyo.

Einspielungen für Rundfunk, Fernsehen und CD (2011 erscheint seine erste Solo-CD mit den letzten Klavierstücken von Johannes Brahms). Seit Juni 2008 ist er außerdem Künstlerischer Leiter des Hochbegabtenzentrums der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (www.liszt-trio-weimar.de).

Dr. Wolfgang Müller

ist Begründer und Präsident des Landesverbandes Thüringer Laienorchester, der als Dachverband für die in Thüringen ansässigen nichtprofessionellen Orchester und Instrumentalgruppen wirkt. Der Verein fördert die auf Volksbildung und Laienmusizieren gerichteten gemeinnützigen Belange seiner Mitglieder, indem er jährlich einen Orchesterworkshop für große sinfonische Besetzung (z.B. Sinfonien von Mahler/ Brahms) sowie ein Kammermusiktreffen für kleinere Besetzungen durchführt.

Nikolaus Müller

Martin Müller Schmied

ist Lehrer für Musik und Informatik am Gustav-Freitag-Gymnasium in Gotha. Er hat diverse Multimedia-Software für den Musikunterricht entwickelt und ist Herausgeber der Lehrbuchreihe "Musik im Klassenunterricht". Außerdem entstand eine Serie von CDs für den Unterricht. Als Referent ist er seit vielen Jahren erfolgreich in der Lehrerfortbildung tätig.

N

Holger Nauendorf

ist Mitarbeiter im Jugendamt Greiz und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Thematik als Referent und in der unmittelbaren Jugendarbeit.

Prof. Marie-Luise Neunecker

"Die wahrhaft königliche Marie-Luise Neunecker spielt Horn mit einer melodischen Grazie und mühelosen, beweglichen Bögen, von denen andere Hornisten nur träumen können" schrieb die Berliner Morgenpost über Marie-Luise Neunecker. Die für ihre außergewöhnliche Virtuosität am Instrument hochgelobte Hornistin blickt auf eine weltweit erfolgreiche Karriere. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie äußerst gefragt und gilt als eine der profiliertesten Instrumentalistinnen der Gegenwart. 

Während ihrer Tätigkeit als Solohornistin der Bamberger Symphoniker und des RSO Frankfurt von 1979 bis 1989 machte sie als Preisträgerin mehrerer renommierter internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam, so etwa beim Deutschen Musik Wettbewerb in Bonn (1982), beim Internationalen ARD Wettbewerb in München (1983) und beim "Concert Artists Guild" Wettbewerb in New York (1986). Heute ist sie weltweit mit herausragendem Erfolg tätig und tritt in den bedeutendsten Konzertsälen auf. 2013 wurde sie mit dem renommierten Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.

Neben ihren Erfolgen als Solistin, die sie mit Orchestern wie z. B. den Radioorchestern des NDR, SWR, MDR, HR, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener Philharmonikern sowie mit den Bamberger Symphonikern zusammenführen, gilt ihre Aufmerksamkeit ebenso der Kammermusik.  György Ligeti schrieb für Marie-Luise Neunecker sein Hornkonzert "Hamburgisches Konzert", das sie im Januar 2001 zur Uraufführung brachte. Seitdem hat Marie-Luise Neunecker das ihr zugeeignete Konzert in mehreren Ländern aufgeführt.
Als Solistin und Kammermusikerin erhält Marie-Luise Neunecker regelmäßig Einladungen zu den großen, bedeutenden Festivals. Sie gastiert bei den Salzburger Festspielen, beim Schleswig Holstein Musik Festival, dem Aldeburgh Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Marlboro Music Festival, dem Risör Festival sowie bei den Wiener Festwochen.

Mit zahlreichen Schallplattenaufnahmen, die mit Preisen wie dem ECHO Klassik und dem Grammy Award ausgezeichnet wurden, hat die Hornistin nicht nur ihren außergewöhnlichen Rang und ihre Vielfältigkeit dokumentiert, sondern auch erheblich zur größeren Bekanntheit der Hornliteratur verschiedenster Epochen beigetragen.

Marie-Luise Neunecker ist Professorin für Horn an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

 

 

O

Prof. Dorothee Oberlinger

1969 in Aachen geboren, studierte Dorothee Oberlinger Blockflöte in Köln, Amsterdam und Mailand. Als "Instrumentalistin des Jahres" wurde sie 2008 mit dem renommierten Musikpreis Echo Klassik für ihre CD Italian Sonatas ausgezeichnet. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London und einem anschließenden Konzert in der Wigmore Hall. Seitdem ist Dorothee Oberlinger regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Asien und spielt als Solistin mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, London Baroque, der Academy of Ancient Music oder Zefiro. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der jüngsten CD "Touch" des Schweizer Pop-Duos "Yello" mit. Seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele und seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet.

 

Yasuko Ogata

Yasuko Ogata wurde in Tokio geboren. Sie erhielt bereits mit vier Jahren Violinunterricht und wechselte dann zum Violoncello. Später studierte sie in der Solistenklasse bei Prof. Klaus Storck an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und ergänzte ihre Studien durch Meisterkurse bei Gendron (Paris) und Pleth (London). Schon während des Studiums war sie Cellistin des besonders in Japan bekannten Ceruti-Trios, das seinen Namen von dem italienischen Geigenbauer Enrico Ceruti ableitet, von dem die beiden Streichinstrumente der Triobesetzung stammen.

 Sie verfügt über eine umfangreiche Kammermusikpraxis aller Stilepochen und konzertierte als Solistin mit verschiedenen Orchestern in Deutschland, Frankreich und Japan.

Alec Otto

kam nach seinem Gesangsstudium in Südafrika 1999 nach Deutschland und setzte sein Studium an der Hochschule für Musik in Lübeck fort. 2001 und 2002 war er Preisträger bei zwei renommierten Wettbewerben für Nachwuchssänger und durfte mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Heribert Beissel, Oliver Pohl, Yakov Kreizberg und Jonas Alber arbeiten. Danach folgten Engagements in Berlin, Dortmund, Görlitz, Halberstadt, Neustrelitz, Passau, Zwickau/ Plauen und zuletzt in Nordhausen. Seit sechs Jahren unterrichtet er Gesang privat und an verschiedenen Institutionen.

P

Victoria Piel

studierte Schulmusik, Englisch, Erziehungswissenschaften und Chordirigieren in Freiburg/Breisgau, Weimar, Jena und Oxford/Mississippi. Nach freier journalistischer Tätigkeit und Referendariat war sie von 2001 bis 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Lehrbeauftragte für Musikdidaktik und Stimmbildung an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar beschäftigt. Seit 2006 ist sie im Schuldienst tätig. Zur Zeit arbeitet sie an einem Promotionsprojekt über DEFA-Filmmusik.

Benjamin Plag

ist seit 1995 Solopiccoloflötist der Staatskapelle Weimar und seit vielen Jahren als Dozent für Piccolo an den Musikhochschulen in Weimar und Detmold tätig.

Prof. Jürgen Puschbeck

ist Professor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Er studierte Chorleitung bei Gert Frischmuth und Orchesterdirigieren bei Olaf Koch. Neben Einstudierungen und Produktionen mit den Rundfunkchören Leipzig und Berlin unternahm er zahlreiche Konzerttourneen mit Jenaer, Weimarer sowie Stuttgarter Chören in viele europäische Staaten, nach Japan, Australien und Amerika.

R

Prof. Ludger Rémy

studierte in Freiburg im Breisgau Cembalo und setzte seine Ausbildung dann bei Kenneth Gilbert in Paris fort. Nach einer Lehrtätigkeit an zahlreichen deutschen Hochschulen (z. B. Folkwang, Essen, Wuppertal, Weimar, Bremen) erhielt er 1998 eine Professur für Alte Musik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Wiederentdeckung und Belebung der älteren deutschen Musik; daneben widmet er sich der Geschichts- und Literaturforschung des 17. und 18. Jahrhunderts. 1993 gründete er für Rundfunk- und Tonträgeraufnahmen das Orchester „Les Amis de Philippe“, benannt nach Carl Philipp Emanuel Bach, einem Sohn von Johann Sebastian Bach. Das Ensemble „Les Amis de Philippe“ hat sich unter Leitung von Prof. Ludger Remy gebildet, um vor allem die Werke Carl Philipp Emanuel Bachs zu pflegen.

Wiebke Renner

studierte Gesang an der Musikhochschule Stuttgart. Sie hatte Engagements an den Opernhäusern Stuttgart, Weimar und Passau sowie Gastengagements in Linz und Luzern sowie beim European Festival Orchestra. Konzerte und Opernaufführungen führten sie nach Frankreich, Italien, Spanien, Polen, Ungarn, die Tschechei und die Niederlande. Außerdem wirkte sie bei Rundfunk- und CD-Produktionen mit. Seit 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit der Resonanzlehre und hat ihre Ausbildung zur Resonanzlehrerin 2014 erfolgreich abgeschlossen. Zudem absolvierte sie 2013 eine Ausbildung zum Co-active Coach und 2013/14 ein Leadership Training beim international akkreditierten Coaches Training Institute (CTI). Frau Renner lebt in Berlin.

Jutta Riepling

studierte Musikwissenschaften in Detmold und Klavier an den Hochschulen in Salzburg ("Mozarteum") und Weimar. Zu ihren Lehrern zählten u.a. Klaus Schilde, Arne Torger, Gerlinde Otto, Cordelia Höfer und Paul Badura-Skoda. Sie konzertierte als Solsitin mit Orchester und kammermusikalisch neben Deutschland auch in Belgien und Italien. Unterrichtserfahrungen sowohl mit Studierenden als auch mit Kindern ewarb sie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Außerdem qualifizierte sie sich bei der EPTA und im AMPF.

Jan-Hendrik Rootering

Jan-Hendrik Rootering (Bass Bariton) hat sich in den letzten 30 Jahren eine Weltkarriere aufgebaut u. a. Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, der Opéra Bastille Paris, der Chicago Lyric Opera, der Wiener Staatsoper, der Dresdner Semperoper sowie an den Opernhäusern von San Francisco, Washington, New York, Berlin und Sydney. Er ist Gast internationaler Festspiele, wie den Münchner Opernfestspielen, den Salzburger Festspielen, den Berliner und den Wiener Festwochen, dem Opernfestival Oslo, dem Ravinia Festival und der Schubertiade Hohenems.

Kerstin Rösel

studierte Horn und absolvierte ein Zusatzstudium als Blasorchesterdirigentin an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen. Sie hospitierte in unterschiedlichen Bläserklassen in Baden-Württemberg, z.B. am Klettgaugymnasium in Tiengen, an der Realschule in Herrenberg sowie an der Hauptschule in Lörrach. Des Weiteren belegt sie regelmäßig Kurse bei Yamaha in Herrenberg und Berlin und ist Teilnehmerin am Bläserklassenkongress.

Susanne Rost

studierte nach einer Ausbildung am Musikgymnasium in Weimar an der Musikhochschule Weimar im Fach Klavier. Durch zahlreiche Meisterkurse (u.a. Lazar Berman, Norbert Brainin) und erste Preise und Stipendien bei internationalen Wettbewerben (Musikratwettbewerb Bonn, Wettbewerbe in Italien, Litauen und Belgien) profilierte sie sich als Pianistin vor allem in der Kammermusik und im Lied. Ihre intensive Lehrerfahrung reicht von Einzel- und Gruppenunterricht im Fach Klavier und Orchesterleitung vom Vorschul- bis Erwachsenenalter (Musikschule Eisenach, Musikschule und Volkshochschule Stuttgart).

Sibylla Rubens

Sibylla Rubens studierte Konzert und Operngesang an den Musikhochschulen in Trossingen und Frankfurt am Main. Sie war Mitglied der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Irwin Gage an der Musikhochschule in Zürich und vervollständigte ihre Ausbildung in zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Edith Mathis sowie bei Elsa Cavelti. Ihre zu Herzen gehende Stimme, die natürliche Ausstrahlung und jene einfühlsame Perfektion, mit der sie sich ihr breit gefächertes Repertoire erarbeitet, machen Sibylla Rubens zu einem gefragten Gast im In- und Ausland. Zu erleben war sie in letzter Zeit u.a. mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Philippe Herreweghe, in der Carnegie Hall New York, mit Christian Thielemann bei den Münchner Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden. In Montreal unter Kent Nagano sowie auf einer Europatournee mit Ivan Fischer. Zu den Dirigenten, mit denen die Sopranistin gearbeitet hat, gehören auch Jun Märkl, Roger Norrington, Herbert Blomstedt, Michael Gielen, Marek Janowski, Enoch zu Guttenberg, Helmuth Rilling und Riccardo Chailly. Als gefragte Liedsängerin gastiert sie regelmäßig in den europäischen Liedzentren. Über 80 CD Einspielungen zeugen von ihrer vielseitigen Arbeit. Als Jurymitglied bei Internationalen Gesangswettbewerben und in regelmäßigen Meisterkursen widmet sie sich mit großer Leidenschaft der Förderung junger Sängerinnen und Sänger. 2007 wurde Sibylla Rubens in das Direktorium der "Neuen Bachgesellschaft Leipzig" berufen.

S

Prof. André Schmidt

ist Professor für Schulpraktisches Klavierspiel an der Weimarer Musikhochschule und an der Universität der Künste Berlin. Er studierte bei Gert Frischmuth Chorleitung und war jahrelang Mitglied des Kammerchores der FRANZ-LISZT-Hochschule. Seit 2006 ist er Bundeschorleiter des Thüringer Sängerbundes.

Dr. Thomas Schmidt

studierte an der Pädagogischen Hochschule Zwickau Musikerziehung und Germanistik und promovierte an der Universität Bielefeld über das Thema Musik und Freizeit. Heute ist er als Fachberater für Musik an Regelschulen im Schulamtsbereich Schmölln tätig, leitet Schulbands und Chöre und hat jahrelange Erfahrungen in der Lehrerfortbildung in Thüringen und Sachsen.

Prof. Gero Schmidt-Oberländer

ist Professor für Schulpraktisches Klavierspiel an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und Mitinitiator des Bundeswettbewerbes für Schulpraktisches Klavierspiel. Er ist bundesweit seit vielen Jahren als Kursleiter für Schulpraktisches Musizieren in der Lehrerfortbildung tätig, ist Juror bei Wettbewerben in der musikalischen Nachwuchsförderung und Schulbuchautor.

Anne Schneider

studierte Gesang, Musiktheater, Gesangspädagogik sowie Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Augsburg und an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Neben ihrer pädagogischen Arbeit unter anderem an der Musik- und Kunstschule Jena und an der Weimarer Musikhochschule gastiert sie als Sängerin in verschiedenen Ensembles und ist regelmäßig in verschiedenen Opernproduktionen zu sehen, zuletzt am Goethe-Theater Bad Lauchstädt und am Theater Meiningen.

Mirjam Schröder

begann ihr Studium am Koninklijk Conservatorium Brussel bei Susanna Mildonian, wechselte dann an die Hochschule für Musik in Detmold zu Catherine Michel und Godelieve Schrama, wo sie 2005 ihr Konzertexamen absolvierte. Für ihr "Harfenspiel voller Anmut und Gefühl" wurde sie bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, wie z.B. beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2004 mit dem Publikumspreis und dem 3. Preis beim Concorsi Arpista Ludovico Madrid 2002 und beim Internationalen Reinl-Wettbewerb Wien/ München mit dem 1. Preis. Sie konzertierte in ganz Deutschland als Solistin mit namhaften Orchestern und war auf Festivals wie dem Féstival de Harpe Garegilesse, dem Europäischen Harfenkongress Lyon oder dem World Harp Congress in Prag ebenso zu hören wie im Concertgebouw Amsterdam, im Konservatorium Krakau oder in Theatern wie Itzehoe und Baden-Baden. Seit Oktober 2006 unterrichtet sie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

Dr. Thomas Seidel

wurde 1958 in Sachsen geboren, ist evangelischer Theologe und Historiker. Seit 2010 ist er Oberkirchenrat und Beauftragter der Thüringer Landesregierung zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums "Luther 2017" sowie Autor und Herausgeber von zahlreichen Artikeln und Büchern zur Kirchengeschichte, zur kirchlichen Zeitgeschichte und zu theologisch-philosophischen sowie politischen Themen. Seit 2007 ist er zudem geschäftsführender Vorstand der Internationalen Martin-Luther-Stiftung.

Marek Adam Smentek

wurde in Polen geboren, absolvierte seine Studien an den Musikhochschulen in Katowice und in Warschau. Er war Stipendiat des französischen Kulturministeriums und des Sinfonieorchesters von Zielona Gora. Nach einem Engagement beim Philharmonischen Orchester Erfurt kam er 2002 als 1. Konzertmeister zum Loh-Orchester Sondershausen. Die hiesigen Musikfreunde hat er unter anderem durch seine Interpretationen der Violinkonzerte von Johannes Brahms und Jean Sibelius beeindruckt.

Prof. Marianne Steffen-Wittek

Prof. Marianne Steffen-Wittek studierte Rhythmik an der Folkwang Hochschule in Essen und an der Musikhochschule Köln. Ebenfalls in Köln studierte sie Schlagzeug. Seit 1981 ist sie Schlagzeugerin und Komponistin in der Frauenjazzgruppe "F", beim Trio Struz und im Schlagzeugduo Scordatura. Außerdem wirkte sie in diversen Improvisations-Ensembles mit. Sie verfügt über eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland und über zahlreiche Platten-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Seit 1995 ist sie Professorin für Elementare Musikpädagogik und Rhythmik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Zudem ist sie bundesweit als Referentin im Bereich der Elementaren Musikpädagogik tätig, publiziert in Fachbüchern und Fachzeitschriften und ist Komponistin von Kinderliedern.

T

Gunther Tiedemann

wurde 1968 in Mönchengladbach geboren, studierte an der Hochschule für Musik Köln. Er absolvierte Soloprojekte und Konzerte mit Ensembles in den Bereichen Jazz, Pop, Chanson, zeitgenössische Kammermusik und Klassik. Er ist Komponist und Arrangeur und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz Köln inne (Streicher Bigband, Pop-Kammermusik). Workshops führten ihn in alle Regionen Deutschlands und in die USA. 

Rudens Turku

wurde 1978 in Tirana (Albanien) als Sohn eines Geigers geboren und in München ausgebildet. Er konzertierte mit renommierten Partnern in Deutschland, England, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, Albanien, Luxemburg, in der Schweiz, in Kanada und in den USA. In Deutschland bereicherte er verschiedene Festivals mit seinem Auftritt: das Schleswig-Holstein-Festival, die Festspiele in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Chursächsischen Mozartwochen. Außerdem konzertierte er bei Festivals in Frankreich (Tour), England (Mayfield) und in den USA (Sanibel Festival). Zu dem, was Rudens Turku menschlich wie künstlerisch prägte, gehören zweifelsohne die Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Lord Yehudi Menuhin, Ida Haendel, Neeme Järvi, Denes Zsigmondy und August Everding. Es liegen diverse Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Deutschland, Frankreich, USA, Spanien, Neuseeland, Dänemark, England und Albanien vor.

U

Ronald Uhlig

ist bereits seit mehreren Jahren an der Kreismusikschule "Carl Schroeder" in Sondershausen als Lehrer für Klavier, Keyboard und Korrepetition sowie als Leiter des Fachbereichs Tasteninstrumente tätig. Er erhielt seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Weimar und in Leipzig. Er ist Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und wurde beim Internationalen Klavierwettbewerb "Franz Liszt" 1997 in Weimar mit einem Diplom ausgezeichnet. Bei Konzerten in zahlreichen Städten Deutschlands und in der Schweiz widmete er insbesondere der Kammermusik viel Aufmerksamkeit.

V

Michael von Hintzenstern

ist Jahrgang 1956 und erhielt den ersten Kompositionsunterricht an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Bis 1984 studierte er Orgel und Chorleitung an der Thüringer Kirchenmusikschule in Eisenach und war Gasthörer an der Martin-Luther-Universität in Haale/ Saale. 1980 gründete er das "Ensemble für Intuitive Musik Weimar", das sich besonders für Werke von Karlheinz Stockhausen einsetzte. Seit 1986 ist er Organist der "Liszt-Orgel" in Denstedt bei Weimar, die er 1980 wiederentdeckte und 1993 restaurieren ließ. 1988 intiierte er die 1. Tage Neue Musik in Weimar, die seitdem jährlich stattfinden. 1989 rief er die Unabhängige Vereinigung für Musik der Gegenwart "KlangProjekte Weimar e.V." ins Leben, die als Träger der Tage Neuer Musik und der Konzertreihe "Neue Wege zur Musik - Wege zur Neuen Musik" fungiert. Seit 1992 ist er Kurator der Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land. Zahlreiche Konzerte führten ihn nach Europa, Süd-, Mittel- und Nordamerika sowie nach Asien. Daneben ist er als Kritiker, Redakteur, Rundfunkmoderator, Publizist und als Herausgeber tätig.

W

Ines Walther

studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und war seither an verschiedenen Musikschulen und im Lehrauftrag an der Hochschule tätig. Fortbildungen im Fach Keyboard führten zum Aufbau einer eigenen Musikschule mit entsprechendem Schwerpunkt, in der sie Schülerinnen und Schüler seit Jahren in diesem Fach erfolgreich ausbildet.

Steffen Weber-Freytag

ist Landesmusikdirektor des Blasmusikverbandes Thüringen. Nach einer Trompetenausbildung bei Prof. Ewald Sadler studierte er an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seitdem arbeitet er mit verschiedenen Profi-Orchestern und zahlreichen namhaften Künstlern auf Konzerten und Tourneen in ganz Deutschland und Europa zusammen. Seit 1992 hat er eine Lehrtätigkeit im Fach Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn, Bariton und Tuba an der Berliner Musikschule inne und ist seit 2000 Dirigent von zwei Thüringer Blasorchestern.

Katja Weise

ist Diplommusikerin und studierte am Institut für Jazz der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. An der Hochschule erhielt sie auch ihre Ausbildung in Rhythmik/Musikalische Früherziehung bei Prof. Marianne Steffen-Wittek. Seither ist sie freischaffend als Jazzsängerin und Musikpädagogin tätig.

Prof. Dr. Hans Hermann Wickel

geboren 1954 in Göttingen, verheiratet,
Musikstudium an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster (Orgel, Klavier, Musiktheorie)
Musikwissenschaftsstudium an der Universität Münster (Dr. phil.; Nebenfächer Erziehungswissenschaft und Romanistik)
nach dem Studium Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Detmold, Universität Münster, FernUniversität Hagen, Konservatorium Osnabrück
1986-1988 Lehrer und Erzieher an der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog
1988-1995 Dozent für Musiktheorie, Gehörbildung und Analyse an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster
seit 1995 Professor an der Fachhochschule Münster
nebenamtlicher Kirchenmusiker; Konzertorganist

seit Dezember 2009 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik e.V.

Elisabeth Winde

Elisabeth Winde wurde 1953 in Meiningen geboren und verlebte ihre Kindheit in Walldorf bei Meiningen. 
Dort erhielt sie ihre erste musikalische Ausbildung in Klavier, Orgel und Flöte.
 1967-1970 war sie Schülerin der Spezialschule Belvedere
 in Weimar. Nach dem Abitur
 studierte sie 1970-1975 Klavier an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Friedrich Macher. Danach erhielt sie eine Anstellung als Lehrerin für Kammermusik und Werkstudium in der Abteilung Bläser der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und betreute Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere.


Seitdem ist sie umfangreich als Klavierbegleiterin bei Wettbewerben, hochschulinternen Prüfungen und Konzerten
 tätig.

Sie übernahm die pianistische Betreuung von Meisterkursen bei Sabine Meyer, Karl-Heinz Steffens, Françoix Benda, Hans-Dietrich Klaus und Gabor Tarkövi
.

Seit vielen Jahren arbeitet sie im Team der Weimarer Chorleiterschule als Korrepetitorin.

Wolfgang Wollschläger

ist Jahrgang 1957 und studierte zunächst Jazzklavier bei Manfred Schmitz an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Später folgte ein Kompositionsstudium bei Wolfgang von Schweinitz und Michael Obst. Nach Jahren freiberuflicher Tätigkeit hat er heute einen Lehrauftrag an der Erfurter Musikschule und ist künstlerischer Leiter des Thüringer Satirtheaters und Kabaretts "Die Arche". Außerdem war er viele Jahre als freier Mitarbeiter des MDR (u.a. als Pianist in der Talkshow "Unter Uns") tätig.

Z

Helmut Zapf

studierte Kirchenmusik an den Kirchenmusikschulen in Eisenach und Halle, Orgel bei Gottfried Preller und Hans-Günter Wauer sowie Kontrapunkt und Tonsatz bei Johannes Petzold. Seit 1987 ist er Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Hanns Eisler für Tonsatz, Gehörbildung und Komposition und hat seit 1990 auch einen Lehrauftrag an der Musikschule Kreuzberg. Seit 1994 hat er die künstlerische Leitung des Wettbewerbes und Förderkurses Jugend komponiert an der Musikakademie Rheinsberg inne.