Unsere Dozenten

Ute Adler

hat 1989 ihr Violoncellostudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar abgeschlossen und verweist neben einer regen Konzerttätigkeit auf umfangreiche pädagogische Erfahrungen am Konservatorium der Stadt Mainz sowie an der Weimarer Musikschule Ottmar Gerster. Gemeinsam mit Olaf Adler rief sie 2004 das erste Streicherklassenprojekt an einer Thüringer Grundschule ins Leben und ist seither Projekt- leiterin der Streicherklassen an der Grundschule Christoph Martin Wieland in Weimar.

Olaf Adler

studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Jörg Hofmann und Friedemann Bätzel. Seit Jahren unterrichtet er Hauptfach Violine und Fachdidaktik für hohe Streicher an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und konzertiert als Kammermusiker. 1999 gründete und leitete er die Mainzer Musikpädagogischen Seminare. Außerdem ist er als Lehrer für Violine an der Musikschule Ottmar Gerster tätig, leitet Kurse und ist ein gefragter Juror.  

Clemens Appenroth

studierte bis 2004 Kontrabass an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar in der Klasse von Horst-Dieter Wenkel und betreut seit Ende seines Studiums die Kontrabass – Schüler im Streicherklassenprojekt. Darüber hinaus unterrichtet er Kontrabass an der Musikschule Ottmar Gerster Weimar und absolviert derzeit ein Ergänzungsstudium für Jazzbass.

Thomas Bachmann

ist als Rechtsanwalt in Kassel tätig und besitzt u.a. umfangreiche Kenntnisse zu Fragen des gewerblichen Rechtschutzes und des Versicherungsrechtes. Daneben war Herr Bachmann während seines Studiums Vorsitzender des Sondershäuser Verbandes und hat im Rahmen dessen profunde Kenntnisse im Bereich des Kulturmanagements sammeln können.

Ellen Barth

ist Absolventin der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, wo sie ihre pianistische Ausbildung erhielt. Gleichzeitig studierte sie Rhythmik/Musikalische Früherziehung bei Prof. Marianne Steffen-Wittek. Seither ist sie freischaffend tätig. Gegenwärtig erwirbt sie einen erneuten Abschluss an der Universität Erfurt.

Prof. Stefan Bauer

ist Dozent für Schulpraktisches Klavierspiel an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und seit vielen Jahren in der Lehrer- fortbildung tätig. Im Institut für Schulmusik und Kirchenmusik der Hochschule leitet er außerdem das MIDI-Studio.

Tamara Blasl

leitete bis August 2005 die Grundschule Christoph Martin Wieland mit Jenaplanprofil in Weimar. Unter ihrer Leitung wurde nicht nur das erste Streicherklassenprojekt an einer Thüringer Grundschule ins Leben gerufen und erfolgreich weitergeführt, es fanden auch Schulversuche zu neuen pädagogischen Konzepten statt.

Wolfgang Bleibel

studierte klassisches Saxophon an der Musikhochschule Detmold, Abt. Münster, und Jazz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Er spielte für den NDR Hamburg, NDR Hannover, Radio Bremen und WDR Köln, gab zahlreiche Konzerte und machte Produktionen sowie Platteneinspielungen mit Musikern wie Dave Liebman, Bill Dobbins, Anthony Braxton, Paul Kuhn, Walter Norris, Joe Pass, Jiggs Whigham, Ray Anderson, Danny Richmond u. a. Seit 1987 unterrichtet er an deutschen Musikhochschulen (Münster, Bremen) und erhielt 1995 den Ruf an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Nico Brazda

Jahrgang 1970, ist als Gesangspädagoge tätig. Er hatte seine Ausbildung in den Spezialklassen für Musik in Wernigerode und im Rundfunkjugendchor und studierte ebenso an der Universität Potsdam sowie an der Crane School of Music, State University Potsdam, New York. Er ist als Solist bei Projekten im In- und Ausland tätig.

Prof. Manfred Bründl

studierte an der Grazer Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und schloss das Studium mit dem Jazz/Klassik-Diplom ab. Klassikunterricht hatte er bei Prof. Krawagna (Wiener Symphoniker) und Jazzunterricht nahm er bei Prof. Wayne Darling, Bo Stief, Adelhard Roidinger und Peter Herbolzheimer. Verschiedene Tourneen führten ihn u.a. nach Afrika, Asien, Kanada, Amerika und in die Türkei. 1996 erhielt er eine Professur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Seit 1997 ist er Leiter des Instituts für Jazz der HfM FRANZ LISZT in Weimar. 1999 ´gründet er das Crossover-Ensemble COMPOSERS ORCHESTRA Weimar. Zudem ist er Dozent bei internationalen Workshops, spielte zahlreiche CDs ein und erhält Kompositionsaufträge.

Matthias Deichstetter

studierte Musik- und Kulturmanagement, mit dem Hauptfach Trompete, an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin in den Jahren 1996 bis 2001. Zuvor war er Leadtrompeter der Potsdamer Bigband "The Swing Owls" (1991-1995). Ein Engagements als Trompeter führten ihn an das Landestheater Schleswig-Holstein und als 1. Solo-Trompeter an das Staatsorchester Frankfurt/Oder (2000-2002). Von 2002 bis 2004 war als Konzertmanager tätig und gründete im Januar 2004 "The Little Bigband" Sondershausen. Seit 2005 ist er Leiter der Kreismusikschule "Carl Schroeder" Sondershausen.

Blazej Dowlasz

arbeitet als freischaffender Komponist, vorwiegend im Bereich elektroakustischer Musik. Von ihm realisierte Konzertmitschnitte wurden vom Deutschlandfunk, von Deutschlandradio Kultur und von MDR Figaro gesendet. Neben den bundesweiten Tonregie-Tätigkeiten im Bereich der elektroakustischen und elektronischen Musik unterrichtet er Klavier und Musiktheorie an einer Musikschule.

Harald Dübler

ist Leiter der Chorleiterschule des Thüringer Sängerbundes in Weimar und langjähriger Leiter des Taubacher Männerchores.

Gabriele Fecher

ist Künstlerin und Kunstpädagogin mit den Schwerpunkten Malerei und Druckgrafik. Sie ist heute freiberuflich als Dozentin an verschiedenen Institutionen tätig. 1996-2005 war sie Leiterin der Weimarer Mal- und Zeichenschule und davor Fachbereichsleiterin Kunst und Musik an der Volkshochschule Augsburg. Seit 1998 ist sie mit zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland vertreten, u.a. in Helsinki, Prag, Bonn, München, Posterstein, Augsburg und Erfurt.

Annegret Fischer

studierte Schulmusik und Blockflöte an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und ist als Lehrbeauftragte für elementare melodische Improvisation in Workshops und Projekten der Hochschule sowie an der Musik- und Kunstschule in Jena tätig. Ihre künstlerische Präsentation reicht von CD-Einspielungen und Konzerten in der Alten und Neuen Musik bis zum Jazz und Tanz.

Christian Frank

studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar in den Fächern Orchester- und Chordirigieren sowie Klavier. Er schloss 1993 sein Studium mit dem Konzertexamen in künstlerischer Liedgestaltung und Kammermusik ab und trat u.a. als Pianist bei Aufnahmen des SWR und als Liedbegleiter beim ARD-Wettbewerb hervor. Er leitete verschiedene Rundfunk-, Fernseh- und Tonträgerproduktionen als Gastdirigient und ist verantwortlich für die Entstehung diverser Schauspielmusiken für das DNT Weimar. Seit 1994 ist er künstlerischer Leiter des Goethe-Gymnasiums Gera, mit denen er sich im In- und Ausland einen Namen machen konnte.

Tomke Friemel

geboren 1972 in Hannover, studierte Tomke Friemel in Hildesheim Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt Theaterpädagogik. Es folgte eine dreijährige Regieassistenz am Deutschen Theater in Göttingen und ein Engagement als Theaterpädagogin am Staatstheater Kassel. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich als Regisseurin und Theaterpädagogin, u.a. in Berlin, Bielefeld, Bremen, Göttingen, Hannover und Stuttgart. Mit ihrer Inszenierung "Leonce und Lena" war sie 2004 zum Norddeutschen Theatertreffen eingeladen.

Prof. Dr. Helen Geyer

studierte Musikwissenschaft, Klavier (bei Peter Schulz-Thierbach), kath. Theologie (Patristik), christl. Archäologie und Germanistik in Würzburg und promovierte 1982. Verschiedene Lehr- und Forschungstätigkeiten führten sie nach Italien (u. a. Venedig und Palermo bis 1985), Regensburg (1985–95), Wien (IWM, 1989–90), Polen (Warschau, Krakau, Posen: Gastprofessur 1989/90) und Finnland (Turku, 1994). 1997 wurde sie zur Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar ernannt und war bis 1999 Direktorin des Instituts für Musikwissenschaft. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen im 16. bis frühes 19. Jh. (mit Forschungsschwerpunkten zu Oper, Oratorium und Kirchenmusik, vor allem Oberitaliens) sowie in den Bereichen des 20. Jh. Sie gab zahlreiche musikalische Beiträge und Schriften heraus.

Ute Goedecke

stammt aus Cuxhaven in Norddeutschland, lebt und arbeitet jedoch seit ca. 20 Jahren in Schweden, wo sie sich als Mitglied verschiedener Ensembles (ENSEMBLE LAUDE NOVELLA, ENSEMBLE MARC BALTIKUM) ganz und gar der frühen Musik widmet. Ihr Studium absolvierte sie an der Musikhochschule in Detmold mit den Fächern Gesang und Blockflöte und hat seitdem zahllose Konzerte in den meisten europäischen Ländern gegeben. Sie unterrichtet als Lehrerin sowohl auf Kursen als auch an Musikschulen und hat dabei viele Jugendliche und Erwachsene zum Musizieren mit mittelalterlicher und Renaissance-Musik angeregt.

Wieland Gruppe

von Haus aus Techniker, hat sich seit Jahren als Zupfmusiker mit Musik befasst und qualifi ziert. Mit dem Notensatzprogramm Finale beschäftigt er sich seit über zehn Jahren, auch als Mitarbeiter eines professionellen Musikverlages. Er ist heute freiberuflicher Notengrafiker und als Dozent für Mandoline und Gitarre an der Musikschule des Landkreises Nordhausen tätig.

Ian Harrison

kommt aus Newcastle, Nordengland. Seine musikalische Karriere begann er als Berufssänger im Chor der Kathedrale zu Canterbury. Er wirkte als Zink-, Schalmei- und Dudelsackspieler in verschiedenen Londoner Gruppen. Danach studierte er am königlichen Konservatorium Den Haag und an der Schola Cantorum Basiliensis. Er gab Konzerte und machte Aufnahmen in ganz Europa und ist Dozent für Zink und mittelalterliche Musik am Frankfurter Konservatorium.

Prof. Wally Hase

studierte an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Sie war u.a. als Stipendiatin im Weltjugendsinfonieorchester in den USA tätig sowie Mitglied im Festspielorchester Ludwigsburg, mit dem sie weltweit auf Tournee ging. Zwischen 1990 und 1993 war sie Mitglied im Karlsruher ENSEMBLE 13 sowie im Bach Collegium Stuttgart unter Helmut Rilling. Seit 1992 ist sie Soloflötistin der Staatskapelle Weimar und seit 2000 Professorin für Flöte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Daniela Heise

nahm neben dem externen Grund- und Oberstufenabschluss im Fach Konzertgitarre an der Musikschule Sondershausen/Außenstelle Nordhausen von 1985 bis 1989 ein Studium für Unterstufenpädagogik (Mathe, Deutsch und Kunst) in Meiningen am Institut für Lehrerbildung „M.I. Kalinin“ auf. Zunächst war sie als Kunsterzieherin an der POS „Bertolt Brecht“ in Nordhausen tätig, bevor sie 1990 zur Kreismusikschule Nordhausen wechselte und die Bereiche der klassischen Konzertgitarre und der Musikalischen Früherziehung aufbaute. Von 1995-2000 studierte sie an der Musikakademie Kassel im Hauptfach Konzertgitarre bei Michael Tröster. Seit März 2006 ist sie Vizepräsidentin des Landesmusikrates Thüringen und ist künstlerische Leiterin des Landesjugendzupforchesters Thüringen.

Prof. Klaus Heiwolt

geboren 1964 in Braunschweig, studierte Kirchenmusik, Komposition, Musiktheorie sowie Gehörbildung an der Musikhochschule Köln und legte dort außerdem seine künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Nach einer 15jährigen hauptamtlichen Tätigkeit als Kantor und einer umfangreichen Hochschul- und Musikschultätigkeit als Theorie- und Gehörbildungslehrer ist er seit 2003 Professor für Musiktheorie und Gehörbildung an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Neben den Lehraufträgen für Musiktheorie und Gehörbildung an der UdK Berlin und der Musikhochschule Köln arbeitet er außerdem als Konzertorganist für das Sinfonieorchester des WDR.

Prof. Rolf Hempelt

ist Jahrgang 1950 und lehrt heute an der Fachhochschule Erfurt im Fachbereich Architektur. Er studierte in Hamburg und an der TU Darmstadt und war in verschiedenen Architekturbüros tätig. Lehraufträge führten ihn zunächst an die TU Darmstadt, an die Gesamthochschule Kassel im Fachgebiet Entwerfen sowie schließlich an die Fachhochschule Erfurt mit dem Fachgebiet Darstellungslehre.

Bianca Sue Henne

studierte Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität in Bochum und schloss dieses Studium mit dem Magisterexamen ab. Sie betreute zahlreiche theaterpädagogische Projekte bereits während des Studiums und darüber hinaus. Seit der Spielzeit 2006/2007 leitet sie das Junge Theater der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Helmut Heß

studierte an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Klavier und nahm 1974 eine Lehrtätigkeit dort auf. Von 1981 bis 1991 war er Direktor der Spezialschule für Musik Weimar sowie bis 2006 Fachrichtungsleiter Klavier am Musikgymnasium Schloss Belvedere (ehemals Spezialschule). Er ist Gründungsmitglied des Landesjugendausschusses „Jugend musiziert“ und des Landesverbandes „Jeunesses Musicales“ Thüringen. Seit 1993 ist er Vorsitzender des Personalrats der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Johannes K. Hildebrandt

studierte Tonsatz, Klavier, Komposition und Kulturmanagement an der Weimarer Musikhochschule. Von 1998 bis 2006 war er Vorsitzender des Deutschen Komponistenverbandes, Landesverband Thüringen und ist seither Vorsitzender des Fördervereins via nova zeitgenössische Musik in Thüringen.

Oliver Hirsh

ist in den USA geboren, übersiedelte früh nach Europa und studierte in Frankreich und Dänemark, wo er sich auf die Musik der Renaissance spezialisierte. Als Gambist wirkt er bei zahlreichen Konzerten und Aufnahmen, vornehmlich englischer Consortmusik mit, (CONSORT OF MUSICKE BZW. THE DUKE HIS VIOLS) und vermittelt an seiner Truhenorgel lebendige Eindrücke der Spielgattungen um 1600. Oliver Hirsh leitet viele Kurse für Renaissancemusik.

Georg Friedrich Händel

war bis zu seiner Emeritierung Gesangslehrer an der Weimarer Musikhochschule und ist bis heute als prominenter Stimmbildner namhafter Chöre überregional tätig.

Tim Jäkel

hat Musikwissenschaft und Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar studiert. Er ist derzeit beschäftigt als Lead-Trompeter bei verschiedenen Bands und Projekten, weiterhin ist er tätig als Arrangeur, Komponist und Trompetendozent.

Prof. Karl-Peter Kammerlander

wurde 1960 in Salzburg geboren, studierte Klavier, Schulmusik und Liedgestaltung an der Musikhochschule Graz/Österreich und an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Von 1993 - 2004 leitete er die Liedklasse an der Musikhochschule Leipzig, bevor er in gleicher Funktion an die Weimarer Musikhochschule berufen wurde. Er nahm an zahlreichen Kammermusikwettbewerben erfolgreich teil, machte über 30 Rundfunk- und Fernsehaufnahmen und spielte über 40 CDs beim Label „Music-Partner“ ein.

Andrea Keller

begann im Anschluss an eine Ballettausbildung ihr Gesangsstudium in Biel. An der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar schloss sie ihre Opernausbildung mit dem Diplom erfolgreich ab. Andrea Keller debütierte im Theater Nordhausen in der Operette „Land des Lächelns“. Neben der Oper ist Andrea Keller regelmäßig in Orchesterkonzerten solistisch zu hören, u. a. mit der Jenaer Philharmonie. Seit Februar 2002 ist sie im Rahmen eines Lehrauftrages als Dozentin an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar tätig. Im Anschluss an einer klassischen Gesangsausbildung an der Hochschule für FRANZ LISZT Weimar schloss Andrea Keller eine 4jährige Feldenkraisausbildung bei Pail Rubin und Julie Casson in Basel ab. Andrea Keller unterrichtet im Rahmen eines Lehrauftrages Gesang und Feldenkrais an der Hochschule für FRANZ LISZT in Weimar. Nebst der Hochschule arbeitet Andrea Keller mit Musikern vom Deutschen Nationaltheater Weimar zusammen.

Prof. Dr. Eckart Lange

ist Direktor des Institutes für Musikpädagogik der Weimarer Musikhochschule. Er studierte Schulmusik in Weimar und Chordirigieren an der Hanns-Eisler-Hochschule Berlin. Er arbeitete mit verschiedenen Schulchören und war jahrelang künstlerischer Leiter der Geraer Singakademie. Derzeit hat er die Leitung der Sondershäuser Madrigalisten inne.

Juri Lebedev

ist seit 2007 Künstlerischer Leiter des Landesjugendorchester Thüringen. Geboren 1967 in St. Petersburg, studierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt Dirigieren sowie Chorleitung bei A. Titov und an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Professor Pasquet. Die Anerkennung erfolgte nach seiner mit Diplomen gewürdigten Teilnahme an internationalen Wettbewerben wie dem „S. Prokofiev“ - Wettbewerb, nach dem ihm die Stelle als Dirigent des Staatlichen Symphonieorchesters angetragen wurde.Als Konzertdirigent trat er mit der Jenaer Philharmonie, der Weimarer Staatskapelle, der Neubrandenburger Philharmonie und dem St. Petersburger Symphonieorchester auf. 2003 bis 2004 war Lebedev Musikalischer Leiter des Belvedere - Theaters in Weimar. Unter seiner Leitung gewann das Orchester des Belvedere - Gymnasiums Weimar den 1. Preis beim 6. Deutschen Orchesterwettbewerb in Osnabrück im Mai 2004. Seit 2003 ist er Chefdirigent am Neuen Musiktheater Weimar und Dozent für Partiturspiel und Partiturkunde an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Prof. Wolfgang Marschner

gehört zu den großen deutschen Geigern von Weltgeltung. Er ist Juror vieler internationaler Wettbewerbe und begründete vor 15 Jahren die Internationalen Meisterkurse für Violine, Viola und Violoncello. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Geiger, Dirigent und Komponist führen ihn in viele Länder. Meisterkurse unter anderem in Peking, Seoul, Cleveland, London, Warschau, St. Petersburg, Bukarest, Weimar, Sondershausen, Kairo, zeugen von seinem großen künstlerisch pädagogischen Engagement.

Ariane Matthäus

verbindet ihre ausgedehnten künstlerischen Aktivitäten in exzellenter Weise mit ihrem intensiven pädagogischen Engagement. Sie ist Professorin verschiedener internationaler Meisterklassen und künstlerische Direktorin des Beethoven Festival Sutri/Rom. Insbesondere mit dem Reger Trio Rom hatte Sie herausragende Erfolge in vielen europäischen Großstädten.

Georg Maus

studierte Tuba und (Bass-)Posaune am Konservatorium Hilversum. Er hatte Engagements bei Starlight Express, bei der HR-Bigband Frankfurt, der Frankfurt Jazz Bigband, dem Glenn Miller Orchestra und einen Lehrauftrag zur Leitung der Bigband am Dr. Hoch‘s Konservatorium Frankfurt. Seit 1994 ist er ständiges Mitglied der SWR-Bigband. Er leitete bereits verschiedenste Ensembles von der Amateurband bis zu Profimusikern und begleitete als Dirigent Solisten wie Ack van Rooyen, Paul Kuhn und Bill Ramsey. Seit 2005 schreibt er eigene Kompositionen für sein Septett „Maus and More“, seit 2007 ist er künstlerischer Leiter der Landesjugendbigband Thüringen.

Prof. Robin Minard

wurde in Montréal geboren. Er studierte Komposition und elektroakustische Musik in Kanada und Paris. Seit den frühen 1980er Jahren bilden elektroakustische Kompositionen und Klanginstallationen im öffentlichen Raum den Schwerpunkt seiner Arbeit. Seine Werke wurden weltweit in Festivals, Museen und öffentlichen Räumen präsentiert. Seit 1997 ist er Professor für elektroakustische Komposition und Klanggestaltung an der Bauhaus-Universität und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar, wo er auch das Studio für elektroakustische Musik SeaM leitet.

Daniel Mortsch

ist Jahrgang 1975 und studierte Rechtswissenschaften an der FSU Jena, wo er auch eine Tätigkeit am Lehrstuhl für Vereins- und Stiftungsrecht inne hat. Seit 2003 ist er selbständiger Rechtsanwalt, Strafverteidiger und Nachlass- und Verfahrenspfleger in eigener Kanzlei mit den Tätigkeitsschwerpunkten Arbeits- und Sozialrecht, Strafrecht, Familien- und Erbrecht und Verkehrsrecht. Er erhielt 1985 den ersten Gitarrenunterricht an der Musikschule Rudolstadt und ist seit 1991 Mitglied und Gitarrist im Mandolinenrochester "Wanderlust" und Präsident dieses Vereins seit 2002. Seit 2005 ist er Präsident des BDZ-LV Thüringen und seit 2008 neuer Präsident des Bundes Deutscher Zupfmusiker (BDZ).

Dr. Wolfgang Müller

ist Begründer und Präsident des Landesverbandes Thüringer Laienorchester, der als Dachverband für die in Thüringen ansässigen nichtprofessionellen Orchester und Instrumentalgruppen wirkt. Der Verein fördert die auf Volksbildung und Laienmusizieren gerichteten gemeinnützigen Belange seiner Mitglieder, indem er jährlich einen Orchesterworkshop für große sinfonische Besetzung (z.B. Sinfonien von Mahler/ Brahms) sowie ein Kammermusiktreffen für kleinere Besetzungen durchführt.

Martin Müller Schmied

ist Lehrer für Musik und Informatik Gustav-Freitag-Gymnasium in Gotha. Er hat diverse Multimedia-Software für den Musikunterricht entwickelt und ist Herausgeber der Lehrbuchreihe "Musik im Klassenunterricht.“ Außerdem entstand eine Serie von CDs für den Unterricht. Als Referent ist er seit vielen Jahren erfolgreich in der Lehrerfortbildung tätig.

Holger Nauendorf

ist Mitarbeiter im Jugendamt Greiz und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Thematik als Referent und in der unmittelbaren Jugendarbeit.

Yasuko Ogata

ist in Tokio geboren, studierte in an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und ergänzte ihre Studien durch Meisterkurse bei Gendron (Paris) und Pleth (London). Sie verfügt über eine umfangreiche Kammermusikpraxis aller Stilepochen.

Alfredo Persichilli

spielte als Solist mit berühmten Orchestern und Dirigenten in Budapest, Brüssel, Rom, Basel etc. Er ist Gastprofessor von Meisterklassen in Polen, Italien und Deutschland und Professor für Kammermusik an der Spohr-Akademie und anderen Einrichtungen des künstlerischen Nachwuchses.

Victoria Piel

studierte Schulmusik, Englisch, Erziehungswissenschaften und Chordirigieren in Freiburg/Breisgau, Weimar, Jena und Oxford/Mississippi. Nach freier journalistischer Tätigkeit und Referendariat war sie von 2001 bis 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Lehrbeauftragte für Musikdidaktik und Stimmbildung an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar beschäftigt. Seit 2006 ist sie im Schuldienst tätig. Zur Zeit arbeitet sie an einem Promotionsprojekt über DEFA-Filmmusik.

Prof. Ludger Rémy

studierte in Freiburg im Breisgau Cembalo und setzte seine Ausbildung dann bei Kenneth Gilbert in Paris fort. Nach einer Lehrtätigkeit an zahlreichen deutschen Hochschulen (z. B. Folkwang, Essen, Wuppertal, Weimar, Bremen) erhielt er 1998 eine Professur für Alte Musik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Wiederentdeckung und Belebung der älteren deutschen Musik; daneben widmet er sich der Geschichts- und Literaturforschung des 17. und 18. Jahrhunderts. 1993 gründete er für Rundfunk- und Tonträgeraufnahmen das Orchester „Les Amis de Philippe“, benannt nach Carl Philipp Emanuel Bach, einem Sohn von Johann Sebastian Bach. Das Ensemble „Les Amis de Philippe“ hat sich unter Leitung von Prof. Ludger Remy gebildet, um vor allem die Werke Carl Philipp Emanuel Bachs zu pflegen.

Dr. Thomas Schmidt

studierte an der Pädagogischen Hochschule Zwickau Musikerziehung und Germanistik und promovierte an der Universität Bielefeld über das Thema Musik und Freizeit. Heute ist er als Fachberater für Musik an Regelschulen im Schulamtsbereich Schmölln tätig, leitet Schulbands und Chöre und hat jahrelange Erfahrungen in der Lehrerfortbildung in Thüringen und Sachsen.

Prof. André Schmidt

ist Professor für Schulpraktisches Klavierspiel an der Weimarer Musikhochschule und an der Universität der Künste Berlin. Er studierte bei Gert Frischmuth Chorleitung und war jahrelang Mitglied des Kammerchores der FRANZ-LISZT-Hochschule. Seit 2006 ist er Bundeschorleiter des Thüringer Sängerbundes.

Prof. Gero Schmidt-Oberländer

ist Professor für Schulpraktisches Klavierspiel an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und Mitinitiator des Bundeswettbewerbes für Schulpraktisches Klavierspiel. Er ist bundesweit seit vielen Jahren als Kursleiter für Schulpraktisches Musizieren in der Lehrerfortbildung tätig, ist Juror bei Wettbewerben in der musikalischen Nachwuchsförderung und Schulbuchautor.

Marek Adam Smentek

wurde in Polen geboren, absolvierte seine Studien an den Musikhochschulen in Katowice und in Warschau. Er war Stipendiat des französischen Kulturministeriums und des Sinfonieorchesters von Zielona Gora. Nach einem Engagement beim Philharmonischen Orchester Erfurt kam er 2002 als 1. Konzertmeister zum Loh-Orchester Sondershausen. Die hiesigen Musikfreunde hat er unter anderem durch seine Interpretationen der Violinkonzerte von Johannes Brahms und Jean Sibelius beeindruckt.

Prof. Marianne Steffen-Wittek

studierte Rhythmik an der Folkwang Hochschule in Essen und an der Musikhochschule in Köln. Ebenfalls in Köln studierte sie Schlagzeug. Seit 1981 iist sie Schlagzeugerin und Komponistin in der Frauenjazzgruppe "F", beim Trio Struz unf im Schlagzeugduo Scordatura. Außerdem wirkte sie in diversen Improvisations-Ensembles mit. Sie verfügt über eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland und über zahlreiche Platten-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Seit 1995 ist sie Professorin für Elementare Musikpädagogik und Rhythmik an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Zudem ist sie bundesweit als Referentin im Bereich der Elementaren Musikpädagogik tätig, publiziert in Fachbüchern und Fachzeitschriften und ist Komponistin von Kinderliedern.

Prof. Klaus Storck

ist in Berlin geborgen, begann dort sein Violoncello-Studium mit acht Jahren und setzte es zunächst am Musischen Gymnasium Frankfurt bei Rudolf Metzmacher und anschließend an der Musikakademie Detmold bei Hans Münch-Holland fort. Als Stipendiat der Studienstiftung folgten weitere Jahre bei Enrico Mainardi. Die ersten öffentlichen Auftritte begannen im Alter von zwölf Jahren. Als Solist führten ihn Konzertreisen in viele Länder der Welt. Neben seinem im klassisch-romantischen Bereich großen Repertoire spiele Klaus Storck auf zeitgenössischem Gebiet Ur- und Erstaufführungen mit Werken von Benjamin Britten, Frank Martin, Dimitri Schostakowitsch, Harald Genzmer, Günter Bialas, Jürg Baur, Mauricio Kagel, Tadeusz Baird, Tilo Medek u. v. A. Klaus Storck hat sich neben seiner internationalen Konzerttätigkeit auch als Pädagoge einen Namen gemacht. Sein bisheriges Wirken – zuletzt an den Hochschulen Hannover und München – wird durch Meisterkurse in Europa und Japan ergänzt. Sein Solo- und Kammermusikrepertoire wurde teilweise auch für Rundfunk und Fernsehen produziert und ist auf Schallplatten Deutsche Grammophon, Teldec, Colosseum, Olympia u. A. erschienen. Kammermusikalische Schwerpunkte bilden heute die durch viele lebende Komponisten angeregte Duotätigkeit mit der Harfenistin Helga Storck und das Repertoire für Violoncello – Klavier mit der Pianistin Aya Ishihara.

Markus Theinert

ist Jahrgang 1964 und studierte an der Hochschule der Künste (HdK) in Berlin, war dort Mitglied der Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters und absolvierte ein Dirigierstudium in der Meisterkalsse von Sergiu Celibidache. Er war musikalische Leiter verschiedener Musiktheater-Produktionen in Hamburg und es Blechbläse-Ensembles der HdK Berlin. Von 1994 bis 1997 hatte er eine Gastprofessur an der "Toho Gakuen School of Musik" in Tokio. Als Dirigent leitete er verschiedenste Ensembles, darunter das Brandenburgische Kammerorchester Berlin", die Brass band Oberschwaben-Allgäu oder das Musikkoprs der Bayerischen Polizei in München. 1995 bis 1996 war er Assistent von Viktor Liberman und Osmö Vanska beim Internationalen Frentana Festival in Italien. Seit September 2006 leitet er die Mannheimer Bläserphilharmonie.

Rudens Turku

wurde 1978 in Tirana (Albanien) als Sohne eines Geigers geboren und in München ausgebildet. Er konzertierte mit renommierten Partnern in Deutschland, England, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich, Albanien, Luxemburg, in der Schweiz, in Kanada und in den USA. In Deutschland bereicherte er verschiedene Festivals mit seinem Auftritt: das Schleswig-Holstein-Festival, die Festspiele in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Chursächsischen Mozartwochen. Außerdem konzertierte er bei Festivals in Frankreich (Tour), England (Mayfield) und in den USA (Sanibel Festival). Zu dem, was Rudens Turku menschlich wie künstlerisch prägte, gehören zweifelsohne die Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Lord Yehudi Menuhin, Ida Haendel, Neeme Järvi, Denes Zsigmondy und August Everding. Es liegen diverse Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Deutschland, Frankreich, USA, Spanien, Neuseeland, Dänemark, England und Albanien vor.

Ronald Uhlig

ist bereits seit mehreren Jahren an der Kreismusikschule "Carl Schroeder" in Sondershausen als Lehrer für Klavier, Keyboard und Korrepetition sowie als Leiter des Fachbereichs Tasteninstrumente tätig. Er erhielt seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Weimar und in Leipzig. Er ist Preisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und wurde beim Internationalen Klavierwettbewerb "Franz Liszt" 1997 in Weimar mit einem Diplom ausgezeichnet. Bei Konzerten in zahlreichen Städten Deutschlands und in der Schweiz widmete er insbesondere der Kammermusik viel Aufmerksamkeit.

Michael von Hintzenstern

ist Jahrgang 1956 und erhielt den ersten Kompositionsunterricht an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Bis 1984 studierte er orgel und Chorleitung an der Thüringer Kirchenmusikschule in Eisenach und war Gasthörer an der Martin-Luther-Universität in Haale/ Saale. 1980 gründete er das "Ensemble für Intuitive Musik Weimar", das sich besonders für Werke von Karlheinz Stockhausen einsetzte. Seit 1986 ist er Organist der "Liszt-Orgel" in Denstedt bei Weimar, die er 1980 wiederentdeckte und 1993 restaurieren ließ. 1988 intiierte er die 1. Tage Neue Musik in Weimar, die seitdem jährlich stattfinden. 1989 rief er die Unabhängige Vereinigung für Musik der Gegenwart "KlangProjekte Weimar e.V." ins Leben, die als Träger der Tage Neuer Musik und der Konzertreihe "Neue Wege zur Musik - Wege zur Neuen Musik" fungiert. Seit 1992 ist er Kurator der Stadt- und Dorfkirchenmusiken im Weimarer Land. Zahlreiche Konzerte führten ihn nach Europa, Süde-, Mittel- und Nordamerika sowie nach Asien. Daneben ist er als Kritiker, Redakteur, Rundfunkmoderator, Publizist und als Herausgeber tätig.

Ines Walther

studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und war seither an verschiedenen Musikschulen und im Lehrauftrag an der Hochschule tätig. Fortbildungen im Fach Keyboard führten zum Aufbau einer eigenen Musikschule mit entsprechendem Schwerpunkt, in der sie Schülerinnen und Schüler seit Jahren in diesem Fach erfolgreich ausbildet.

Katja Weise

ist Diplommusikerin und studierte am Institut für Jazz der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. An der Hochschule erhielt sie auch Ihre Ausbildung in der Rhythmik/Musikalischen Früherziehung bei Prof. Marianne Steffen-Wittek. Seither ist sie freischaffend als Jazzsängerin und Musikpädagogin tätig.

Elisabeth Winde

ist Pianistin und arbeitet seit vielen Jahren im Team der Weimarer Chorleiterschule als Korrepetitorin.

Ulrich Witt

ist Dozent für Wirtschaftsrecht und Kosten- und Leistungsrechnung beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gGmbH in Göttingen. Daneben ist er seit mehreren Jahren Pressesprecher des Sondershäuser Verbandes sowie Dirigent des Orchesters der ältesten studentischen Kulturvereinigung an der Göttinger Universität.

Helmut Zapf

studierte Kirchenmusik an den Kirchenmusikschulen in Eisenach und Halle, Orgel bei Gottfried Preller und Hans-Günter Wauer sowie Kontrapunkt und Tonsatz bei Johannes Petzold. Seit 1987 ist er Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Hanns Eisler für Tonsatz, Gehörbildung und Komposition und hat seit 1990 auch einen Lehrauftrag an der Musikschule Kreuzberg. Seit 1994 hat er die künstlerische Leitung des Wettbewerbes und Förderkurses Jugend komponiert an der Musikakademie Rheinsberg inne.

SteffenWeberFreytag

ist Landesmusikdirektor des Blasmusikverbandes Thüringen. Nach einer Trompetenausbildung bei Prof. Ewald Sadler studierte er an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seitdem arbeitet er mit verschiedenen Profi-Orchestern und zahlreichen namhaften Künstlern auf Konzerten und Tourneen in ganz Deutschland und Europa zusammen. Seit 1992 hat er eine Lehrtätigkeit im Fach Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn, Bariton und Tuba an der Berliner Musikschule inne und ist seit 2000 Dirigent von zwei Thüringer Blasorchestern.

Christian Wilm Müller

unterrichtet im Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Er konzertierte u.a. mit den Wiener Philharmonikern, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin, mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, mit den Orchestern von Gotha/ Suhl, Meiningen und Thessaloniki (GR), mit der Mährischen Philharmonie Olomouc (CR, 2007), mit Mitgliedern der Komischen Oper Berlin und mit dem NHK Symphony Orchestra Tokyo. 2007 erschien seine erste Solo-CD mit den letzten Klavierstücken von Johannes Brahms. Seit Juni 2008 ist er Künstlerischer Leiter des Hochbegabtenzentrums der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

Klaus Hähnel

ist Jahrgang 1941 und absolvierte an der Universität Leipzig ein Lehramtsstudium (1959-1963) in den Fächern Musik und Deutsch und erwarb 1963 das Examen und schließlich den Abschluss als Diplompädagoge. 1970 ließ er sich als Musiklehrer in Gotha nieder und baute dort einen überregionalen Schulchor auf, der sich zu einem der leistungsstärksten Kinderchöre der DDR entwickelte und auch nach 1990 zu bemerkenswerten Ergebnissen gelangte. Bis heute ist Klaus Hähnel in von ihm betreuten Chorleiterseminaren als Bundeschorleiter der Thüringer Chorjugend engagiert tätig.

Ursula Krauß

ist seit 1990 Geschäftsführerin des Landesmusikrates Thüringen e.V. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule Erfurt Deutsch und Kunsterziehung und war als Lehrerin in Weimar und Berlin tätig. Von 1986 bis 1990 war sie Geschäftsführerin des Komponistenverbandes für die Bezirke Erfurt und Suhl.

Mirjam Schröder

begann ihr Studium am Koninklijk Conservatorium Brussel bei Susanna Mildonian, wechselte dann an die Hochschule für Musik in Detmold zu Catherine Michel und Godelieve Schrama, wo sie 2005 ihr Konzertexamen absolvierte. Für ihr "Harfenspiel voller Anmut und Gefühl" wurde sie bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, wie z.B. beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2004 mit dem Publikumspreis und dem 3. Preis, beim Concorsi Arpista Ludovico Madrid 2002 und beim Internationalen Reinl-Wettbewerb Wien/ München mit dem 1. Preis. Sie konzertierte in ganz Deutschland als Solistin mit namhaften Orchestern und war auf Festivals wie dem Féstival de Harpe Garegilesse, dem Europäischen Harfenkongress Lyon oder dem World Harp Congress in Prag ebenso zu hören wie im Concertgebouw Amsterdam, im Konservatorium Krakau oder in Theatern wie Itzehoe und Baden-Baden. Seit Oktober 2006 unterrichtet sie an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

Jutta Riepling

studierte Musikwissenschaften in Detmold und Klavier an den Hochschulen in Salzburg ("Mozarteum") und Weimar. Zu ihren Lehrern zählten u.a. Klaus Schilde, Arne Torger, Gerlinde Otto, Cordelia Höfer und Paul Badura-Skoda. Sie konzertierte als Solsitin mit Orchester und kammaermusikalisch neben Deutschland auch in Belgien und Italien. Unterrichtserfahrungen sowohl mit Studierenden als auch mit Kindern ewarb sie ander Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Außerdem qualifizierte sie sich bei der EPTA und im AMPF.

Susanne Rost

studierte nach einer Ausbildung am Musikgymnasium in Weimar an der Musikhochschule Weimar im Fach Klavier. Durch zahlreiche Meisterkurse (u.a. Lazar Berman, Norbert Brainin) und erste Preise und Stipendien bei internationalen Wettbewerben (Musikratwettbewerb Bonn, Wettbewerbe in Italien, Litauen und Belgien) profilierte sie sich als Pianistin vor allem in der Kammermusik und im Lied. Ihre intensive Lehrerfahrung reicht von Einzel- und Gruppenunterricht im Fach Klavier und Orchesterleitung vom Vorschul- bis Erwachsenenalter (Musikschule Eisenach, Musikschule und Volkshochschule Stuttgart).

Prof. Gunter Berger

Prof. Gunter Berger studierte Schulmusik an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Anschließend absolvierte er ein Zusatzstudium im Fach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Nach dem Studium begann er seine Tätigkeit als Musikpädadgoge und Chorleiter in Leipzig. Seit 1990 ist Gunter Berger Dirigent des MDR Kinderchores. Er ist unter anderem Gastdozent an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seit 2009 ist er Professor für Chordirigieren an der Weimarer Musikhochschule.

Ingo Beck

ist Jahrgang 1968 und legte in Bremen das 1. und 2. Staatsexamen für Lehramt Musik und Deutsch ab. Er war zunächst Musikschullehrer, später auch Musiklehrer an allgemein bildenden Schulen und eröffnete 1993 die private Musikschule Beck. Er engagierte sich vielfältig in Jugendchören und Bands in Bremerhaven und Niedersachsen, war Dozent für Chorwesen an der Volkshochschule und war 1997 Mitbegründer des Bundesverbandes Deutscher Privatmusikschulen. Seit 2004 ist er Gesangslehrer an der Hochschule Bremen.

Peter Helmut Lang

wurde 1974 in Böblingen geboren. Von 1995 bis 2002 studierte er an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar die Fächer Komposition bei Prof. Reinhard Wolschina, Musiktheorie bei Prof. Hermann Sprenger und elektroakustische Komposition bei hans Tutschku und Prof. Robert Minard. 1999 ging er für ein Jahr nach Polen, um an der Musikakademie Lodz zu studieren. Dort erhielt er vom Komponisten Prof. Bronislaw K. Przybylski wesentliche Anstöße für sein Schaffen. Im jahr 2000 war er 1. Preisträger beim II. gesamtpolnischen Kompositionswettbewerb der Stadt Lodz mit Elegia für Streicherquartett und 2. Preisträger beim internationalen Kompositionswettbewerb des ORB Brandeburg "Das neue Lied". Die Werkliste Peter Helmut Langs umfasst instrumentale, vokale und elektronische Gattungen. Er schrieb bisher u.a. Lieder, Kammermusik, Orchesterwerke, aber auch Filmmusik (z.B. zu Matteo Fischers Quo Vadis).

Wolfgang Wollschläger

ist Jahrgang 1957 und studierte zunächst Jazzklavier bei Manfred Schmitz an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Später folgte ein Kompositionsstudium bei Wolfgang von Schweinitz und Michael Obst. Nach Jahren freiberuflicher Tätigkeit hat er heute einen Lehrauftrag an der Erfurter Musikschule und ist künstlerischer Leiter des Thüringer Satirtheaters und Kabaretts "Die Arche". Außerdem war er viele Jahre als freier Mitarbeiter des MDR (u.a. als Pianist in der Talkshow "Unter Uns") tätig.

Stephan Schmitz

ist Projektkoordinator beim Verband deutscher Musikschulen in Bonn und für das Projekt "Musikalische Bildung von Anfang an" zuständig.