C-Ausbildung 2017/18 * alles was Sie wissen sollten

1. Termine C2-Qualifikation:

Modul 1: 20.10. - 22.10.17 | Modul 3: 12.01. - 14.01.18
Modul 2: 24.11. - 26.11.17 | Modul 4: 16.02. - 18.02.18
                                           | Prüfung: 09.03. - 11.03.18

2. Kosten:

Fixkosten:
C1-Kurs: 200 € | für Nichtthüringer 400€
C2-Kurs: 250 € | für Nichtthüringer 500€
Getränkepauschale: 6€

Zubuchbar:
Unterkunft und Vollverpflegung je Modul: 98€* **
Verpflegung individuell: 6€ Abendessen | 6€ Mittag | 3€ Kaffetrinken
* für Teilnehmer bis 27 Jahre: 68€
** Einzelzimmeraufschlag 10€

Hier gehts zur Anmeldung!

3. Termine 3. Durchgang C1 + C2

C1

Modul 1: 19.10.-21.10.18 | Modul 3: 18.01.-20.01.19
Modul 2: 30.11.-02.12.18 | Modul 4: 15.03.-17.03.19

 

C2

Modul 1: 18.10.-20.10.19 | Modul 3: 17.01.-19.01.20
Modul 2: 22.11.-24.11.19 | Modul 4: 14.02.-16.02.20
                                         | Prüfung: 13.03.-15.03.20

Teilnehmer sagen:

"Jedem, der umfassend, professionell in einem sympathischen Umfeld als Ensembleleiter ausgebildet werden möchte, kann ich den C1-Lehrgang empfehlen."

"Die C1-Ausbildung ist eine echte Herausforderung! Sie ist durch die durchweg sympathischen und sehr engagierten Dozenten und in der Zusammenarbeit mit den anderen Kursteilnehmern, sehr praxisnah und ein großer Gewinn!"

"Es war ein stimmiger, intensiver Lehrgang mit sehr individuellen Gestaltungsmöglichkeiten."

"Die C-Ausbildung bestärkt die Kreativität durch eine sehr individuelle Betreuung in Verbindung mit einer anspruchsvollen und ausgewogenen Auswahl musiktheoretischer und –praktischer Lerninhalte."

"Die C1-Ausbildung verbessert die musikalischen Fähigkeiten und das Fachwissen enorm. Eine klare Empfehlung für jeden!"

"Die vermittelten Techniken kann ich gut für die Ensemblearbeit nutzen. Die Atmosphäre war positiv und anregend."

"Der Lehrgang hat auf dem Weg, einen Chor ordentlich zu leiten, viel gebracht."

"Die geförderte C-Ausbildung unterstreicht die hervorragende Stellung der Laienchorszene in Thüringen und hilft mit sehr gut ausgebildeten Chorleitern einen hohen Qualitätsstandard zu halten bzw. zu erreichen."

"Einfach lohnenswert!"

"Es hat mir Mut gemacht und meinen Horizont erweitert."

Prüfungsordnung C2-Ausbildung

1 Prüfungsorganisation


1.1 Anmeldung und Zulassung zur Prüfung


Die schriftliche Anmeldung zur Prüfung erfolgt bis zum vierten Modul der C2-Ausbildung.
Die Zulassungsvoraussetzungen regelt die Rahmenprüfungsordnung unter § 2.


1.2 Prüfungsaufgaben


In der Prüfung sollen die Inhalte der vier Module angewandt und nachgewiesen werden.
In den praktischen Prüfungen wird eine ausreichende Vorbereitungszeit gewährt und in Absprache mit den Fachdozenten die Literatur ausgewählt und vorbereitet.
In dem Fach Chorleitung wird fünf Wochen vor dem Prüfungsmodul das Prüfungsstück vergeben, im Fach Ensembleleitung bis zu 12 Wochen vor der Prüfung, welches die Fachdozenten aus drei Stücken auswählen, die von den Teilnehmern vorgeschlagenen werden. Die Kriterien für die Auswahl richten sich nach dem Schwierigkeitsgrad und den individuellen Präferenzen der einzelnen Teilnehmer. Ein Prüfungschor bzw. ein Prüfungsensemble werden gestellt. Diese sind mit den Prüfungsstücken notentextlich vertraut.


1.3 Prüfungskommission


Die Prüfungskommissionen bestehen aus den Fachdozenten der C2-Ausbildung aus den Bereichen: Chor- /Ensembleleitung, Gesang/Instrumentales Hauptfach, Musikgeschichte, Musiktheo-rie/Gehörbildung, Arrangieren und der Lehrgangsleitung


1.4 Bestehen der Prüfung


Die Prüfung gilt als Bestanden, wenn alle Teilprüfungen mindestens mit bestanden bewertet wurden (vergl. § 4,3 der Rahmenprüfungsordnung).


1.5 Wiederholen der Prüfung


Ein Wiederholen einer Prüfung, auch einzelner Teile, ist einmal möglich (vergl. § 8 der Rahmenprü-fungsordnung).


1.6 Bescheinigung und Bewertung der Prüfung


Ein Zertifikat bescheinigt die bestandene Prüfung mit einem Gesamtprädikat:
Mit sehr gutem Erfolg bestanden
Mit gutem Erfolg bestanden
Mit Erfolg bestanden
Bestanden
Nicht bestanden
In dem Zertifikat finden sich auch die Einzelergebnisse der verschiedenen Teilprüfungen.


1.6.1 Gewichtung der Prüfungsabschnitte


Die Ergebnisse der Teilprüfungen werden unterschiedlich gewichtet (§ 4,1 der Rahmenprüfungsord-nung).
Die Probe mit Chor und Ensemble wird zweifach gewertet, alle übrigen Teilprüfungen einfach.
Probe & Reflexion: 40%
Gesang/instrumentales Hauptfach: 20%
Chorpraktisches Klavierspiel/Gruppenmusizieren: 20%
Musiktheorie/Gehörbildung: 20%


2 Prüfungsinhalte


2.1 Vokale Ensembleleitung


2.1.1 Chorprobe & Reflexion


Ziel der Chorprobe soll es sein, dass die gelernten Methoden für Probenmethodik und Ensemblelei-tung angewandt und präsentiert werden. In 45 Minuten sollen Kenntnisse in folgenden Bereichen nachgewiesen werden:
- Einsingen: In einem 5 bis 10-minütiges Einsingen soll der Chor motiviert und der Stimmapparat für die anstehende Probe fit gemacht werden. Dabei sind der Aufbau, die Zweckdienlichkeit der Übungen und die Art der Anwendung von Bedeutung
- Probephasen: Motivation, Erarbeitung, Präsentation des Leistungszuwachses, Konfliktlösung, Methodenvielfalt, Arbeit am Notentext, Arbeit am Chorklang, musikalische, gattungs- und epo-chenspezifische Gestaltung
- Arbeit mit Stimmgabel
- Technische Grundlagen des Dirigats
Am Ende der Probe muss ein Leistungszuwachs des Chores hörbar sein.


In der 15-minütigen Reflexion (Kolloquium) wird gemeinsam mit der Prüfungskommission über die vorangegangene Probe gesprochen. Wesentlich dabei ist, dass erkannt wird, was gut an der Probe war und an welchen Stellen diverse Methoden aus welchen Gründen nicht funktioniert haben.
Den Abschluss bildet ein Musikbeispiel (Hör- oder Notenbespiel), welches musikhistorisch begründet eingeordnet werden soll.


2.1.2 Gesang


Vorzusingen sind alle Stimmen des gewählten Chorstückes aus der Probe und ein frei wählbares, begleitetes Stück, was in Absprache mit dem Fachdozenten ausgewählt wird. Die Stücke sollen sich in Stil und Sprache voneinander unterscheiden.
Eine einfache Übung, die vom Blatt gesungen wird, schließt sich dem Vortrag an.


2.1.3 Chorpraktisches Klavierspiel


Mindestens fünf Wochen vor der Prüfung wird ein angemessener Chorsatz (zwei- bis dreistimmiger Satz) ausgewählt, der für die Prüfung vorbereitet wird. An ihm soll nachgewiesen werden, dass mehrstimmig gespielt und mehrere Schlüssel gelesen werden können sowie die eigene musikalische Vorstellung des Satzes am Klavier umgesetzt werden kann. Des Weiteren werden Aufgaben zur chormethodischen Arbeit mit dem Klavier gestellt, wie zum Beispiel singen und spielen oder singen und taktieren. Eine Vom-Blatt-Spielaufgabe schließt die Prüfung ab.


2.1.4. Musiktheorie / Gehörbildung


Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur und umfasst folgende Bereiche:
Musiktheorie
- Grundkadenz
- Aussetzen eines einfachen Satzes mit vorgegebenen Funktionen
- Schreiben und Benennen verschiedener Skalen
- Schreiben und Benennen charakteristischer Drei- und Vierklänge
- Aussetzen eines Volksliedes mit Akkordsymbolen und Schreiben einer zweiten Stimme
- Tonartbestimmung am Notenbeispiel
Gehörbildung
Erkennen und Notieren von:
- Einfachen Rhythmen
- Intervallen (sukzessiv und simultan)
- Fehlerhören in einfachen Melodielinien
- Dreiklänge
- Hören und Erkennen harmonischer Zusammenhänge
- Skalen


2.2 Instrumentale Ensembleleitung


2.2.1 Ensembleprobe & Reflexion


Ziel der Ensembleprobe soll es sein, dass die gelernten Methoden für Probenmethodik angewandt und präsentiert werden. In 45 Minuten sollen Kenntnisse in folgenden Bereichen nachgewiesen wer-den:
- Einspielen: In einem 5 bis 10-minütiges Einspielen soll das Ensemble motiviert und der Klangap-parat für die anstehende Probe fit gemacht werden. Dabei sind der Aufbau, die Zweckdienlich-keit der Übungen und die Art der Anwendung von Bedeutung
- Probephasen: Motivation, Erarbeitung, Präsentation des Leistungszuwachses, Konfliktlösung, Methodenvielfalt, Arbeit am Notentext, Orchesterklang, musikalische, gattungs- und epochen-spezifische Gestaltung
- Taktieren von Fermaten
- Technische Grundlagen des Dirigats
Am Ende der Probe muss ein Leistungszuwachs des Ensembles hörbar sein.
In der 15-minütigen Reflexion wird gemeinsam mit der Prüfungskommission über die vorangegange-ne Probe gesprochen. Wesentlich dabei ist, dass erkannt wird, was gut an der Probe war und an wel-chen Stellen diverse Methoden aus welchen Gründen nicht funktioniert haben.
Den Abschluss bildet ein Musikbeispiel (Hör- oder Notenbespiel), welches musikhistorisch begründet eingeordnet werden soll.


2.2.2 Instrumentales Hauptfach


Vorzuspielen sind zwei frei wählbare, gegebenenfalls begleitetes Stücke, die in Absprache mit dem Fachdozenten ausgewählt werden. Die Stücke sollen sich stilistisch voneinander unterscheiden.
Eine einfache Übung, die vom Blatt gespielt wird, beschließt die Teilprüfung.


2.2.3 Gruppenmusizieren


Der Prüfungsteilnehmer erarbeitet in 15 Minuten mit der Instrumentalgruppe der C2-Ausbildung ein für diese Gruppe selbst arrangiertes Stück. Dafür schlägt der Teilnehmer bis zum dritten Modul drei Stücke vor und wählt mit dem Dozenten gemeinsam das Stück und den Stil des Arrangements aus. In dem Arrangement sollen Kenntnisse über die Instrumente und über stilistische Eigenschaften nach-
gewiesen werden. Im vierten Modul erhalten die Teilnehmer zudem Hinweise, die sie bis zum Prü-fungsmodul in ihr Arrangement einarbeiten können. Außerdem wird die methodische Arbeit mit der Gruppe bewertet.


2.2.4 Musiktheorie/Gehörbildung


Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Klausur und umfasst folgende Bereiche:
Musiktheorie
- Grundkadenz
- Aussetzen eines einfachen Satzes mit vorgegebenen Funktionen
- Schreiben und Benennen verschiedener Skalen
- Schreiben und Benennen charakteristischer Drei- und Vierklänge
- Aussetzen eines Volksliedes mit Akkordsymbolen und Schreiben einer zweiten Stimme
- Tonartbestimmung am Notenbeispiel
Gehörbildung
- Erkennen und Notieren von:
o Einfachen Rhythmen
o Intervallen (sukzessiv und simultan)
o Dreiklängen
o Skalen
- Fehlerhören in einfachen Melodielinien
- Hören und Erkennen harmonischer Zusammenhänge


Sondershausen, im Oktober 2016 Akademiedirektor

Inhalt der Ausbildung

Allgemeine Ausbildung

Harmonie- und Satzlehre, Arrangieren

  • Wiederholung der Grundlagen der Allgemeinen Musiklehre (Repetitorium)
    • Oktavbezirke
    • Schlüssel
  • Die wichtigsten Stimmführungsregeln
  • Grundkadenz und Charakteristik der Funktionen, Auflösen dissonanter Klänge
  • Grundbegriffe des Generalbasses
  • Schreiben und Benennen verschiedener Skalen (Dur, Moll, Kirchentonarten)
  • Harmoniefremde Töne
  • Charakteristische 4- und 5- Klänge
  • Linearer Satz: Melodielehre, der intervallische Zusammenklang
  • Bearbeitung für spezifische Besetzungen

Musikalisches Hören
Erkennen, Wiedergeben und Notieren von:

  • einfachen Rhythmen (Unterteilungen, Punktierungen, Triolen, Synkopen, Taktarten)
  • Intervallen bis zur Oktave (sukzessiv und simultan)
  • einfachen Melodielinien (Melodiediktat, Fehlerhören)
  • Dreiklängen (Dur und Moll mit Umkehrungen, vermindert und übermäßig)
  • Notieren von Dominiantseptakkorden
  • Hörendes Erkennen harmonischer Zusammenhänge

Musikgeschichte, Formenlehre

  • Überblick über die Epochen der Musikgeschichte unter Berücksichtigung der Vokalmusik
  • Darstellung und Betrachtung musikgeschichtlicher Entwicklungsprozesse
  • Musikalische Grundformen in verschiedenen Stilistiken

Jugend- und Verbandsarbeit

  • allgemeine Regeln der musikalischen und überfachlichen Jugendarbeit
  • Jugendschutz
  • Organisation der musikalischen Nachwuchsförderung im Verein/ Chor
  • Rechtsfragen

Optionale Unterrichtsangebote

  • Zusammenstellung und Gliederung von Konzertprogrammen
  • Differenziertes Arbeiten in Kleingruppen

Spezialausbildung vokal

Chorleitung

  • Körpersprache und Zeichengebung (Gestik, Mimik)
  • Grundlagen der Schlagtechnik
  • Methodische Grundlagen der Probenleitung
  • Festigung und Ausbau dirigentischer Zeichengebung
  • Geradtaktige und ungeradtaktige Grundschlagfiguren, Einsätze
  • Verschiedene Arten von Abschlägen
  • Grundfragen der Stilistik
  • Probenmethodik

Stimmbildung (Einzel- und Gruppenstimmbildung, chorische Stimmbildung)

  • Entwicklung einer tragfähigen, sauber intonierenden und korrekt artikulierenden Chorstimme
  • Atemtechnik
  • Tonbildung: Ansätze, Absätze, Phrasenbildung
  • Lautbildung: Vokale, Konsonanten, Klinger
  • Registrierung der Stimme
  • Sprecherziehung
  • Methodik und Praxis der chorischen Stimmbildung
  • Stimmphysiologie: Einführung in Bau und Funktion der Stimmorgane (Grundlagen)
  • Vom-Blatt-Singen einfacher Melodien
  • Anstimmen von Tönen und Akkorden mit der Stimmgabel

Chorpraktisches Klavierspiel

  • Spielen einfacher zwei- und dreistimmiger Chorpartituren in getrennten Systemen
  • leichtes Prima-vista-Spiel
  • Einsatz des Klavieres in der Probenarbeit

Literaturkunde

  • Einführung in die Fachliteratur für Chor- und Ensembleleitung
  • Sichtung Chorliteratur

Spezialausbildung instrumental

Instrumentalunterricht im Hauptinstrument

  • Spieltechnik: u.a. Grifftechnik, Ansatz (Blasinstrumente), Balgtechnik (Akkordeon), Anschlagstechnik (Zupfinstrumente)
  • musikalische Gestaltung
    • Tonbildung
    • Artikulation
    • Phrasierung
    • Ornamentik
  • Übestrategien
  • Vom-Blatt-Spiel

Ensembleleitung

  • Körpersprache und Zeichengebung (Gestik, Mimik)
  • Grundlagen der Schlagtechnik
  • methodische Grundlagen der Probenleitung
  • Festigung und Ausbau dirigentischer Zeichengebung
  • Geradtaktige und ungeradtaktige Grundschlagfiguren
  • Einsätze (auch in Auftakten) im homophonen Satz - Verschiedene Arten von Abschlägen
  • Besetzungsformen
  • Einstimmen und Intonation

Grundlagen der Instrumentalpädagogik

  • Didaktik und Methodik des Gruppenunterrichts
  • Didaktik und Methodik des Einzelunterrichts
  • Vorstellung und Analyse von Unterrichtswerken

Literaturkunde

  • Schul- und Unterrichtswerke
  • Literatur für das erste Zusammenspiel
  • Lehrpläne

Instrumentenkunde (fachspezifisch)

  • Instrumentenkunde und –pflege
  • Kaufkriterien, Zubehör (Saiten, Mundstücke, Blätter
  • Transposition, Instrumentation, Registrierung
Dozenten

Uwe Moratzky

Uwe Moratzky wurde 1961 in Zwickau geboren. Er besuchte die Spezialklasse für Musik in Zwickau und studierte  anschließend Leh­rer für Musik und Deutsch in Zwickau. Seine Arbeit als Chorleiter  begann er in den Spezialklassen für Musik am Käthe-Kollwitz-Gymnasium Zwickau als stellvertreten­der Chorleiter. 1991 nahm er ein Diri­gentenstudium an der Musikhochschule "Franz Liszt" in Wei­mar auf und beendete es erfolgreich.

Vom 1992 bis 2015 war er Chorleiter in der vertieft musikalischen Ausbildung am Clara-Wieck-Gymnasium in Zwickau, wo er sehr erfolgreich tätig war. So errang er mit seinen Chören 1998 den 2. Preis beim 5. Deutschen Chorwett­bewerb in Regensburg, 2002 den Kategoriesieg beim 7. Concorso Corale Internationale in Riva del Garda, 2007  den Kategoriesieg beim 11. Internationalen Chorwettbewerb Budapest und 2011 ein goldenes Diplom beim Internationalen Chorwettbewerb Venezia in musica in Venedig.

Daniela Heise

nahm neben dem externen Grund- und Oberstufenabschluss im Fach Konzertgitarre an der Musikschule Sondershausen/Außenstelle Nordhausen von 1985 bis 1989 ein Studium für Unterstufenpädagogik (Mathe, Deutsch und Kunst) in Meiningen am Institut für Lehrerbildung „M.I. Kalinin“ auf. Zunächst war sie als Kunsterzieherin an der POS „Bertolt Brecht“ in Nordhausen tätig, bevor sie 1990 zur Kreismusikschule Nordhausen wechselte und die Bereiche der klassischen Konzertgitarre und der Musikalischen Früherziehung aufbaute. Von 1995-2000 studierte sie an der Musikakademie Kassel im Hauptfach Konzertgitarre bei Michael Tröster. Seit März 2006 ist sie Vizepräsidentin des Landesmusikrates Thüringen und künstlerische Leiterin des Landesjugendzupforchesters Thüringen. Von 2009 bis 2012 war Daniela Heise Vorstandsvorsitzende der Landesmusikakademie Sondershausen e.V.
 

Martin Köcher

ist aufgewachsen in Erfurt und bekam ab dem 6. Lebensjahr Klavierunterricht. Nach dem Abitur folgte das Studium in den Fächern Musik, Erziehungswissenschaft und Sportwissenschaft, welche mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen wurden. In dieser Zeit wuchs das Interesse an der Musiktheorie und des Jazz. Deshalb wurden parallel Studien geführt, Jazzkurse besucht sowie das Fach Musiktheorie im postgradualen Ergänzungsstudium absolviert (Klaus Heiwolt, Jörn Arnecke). Kurz vor dem Einstieg ins Referendariat folgte das Zweitstudium im Fach Jazzklavier. Martin Köcher ist als Honorarkraft an mehreren Schulen tätig, selbst noch aktiver Musiker, Komponist, Arrangeur sowie Klavierlehrer, spielt selbst noch leidenschaftlich Tuba und hat viel Freude an der Blasmusik als aktives Mitglied der Thüringer Heimatmusikanten.
 

Dominique Moratzky

besuchte die Spezialklasse für Musik des Clara-Wieck-Gymnasium Zwickau, woran sich das Studium der Schulmusik, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Hochschule Weimar und Universität Jena anschloss, welches sie 2014 erfolgreich mit dem ersten Staatsexamen abschloss. Bereits während des Studium arbeitet Sie als freiberufliche Musikerin mit diversen Chören, im Einzelunterricht und absolvierte das Ergänzungsstudium „Elementare Musikpädagogik“ bei Marianne Steffen-Wittek, was sie dazu führte, sich eingehend mit der musikalischen Entwicklung von Kindern zu beschäftigen und dies auch in ihr Berufsfeld zu integrieren, was derzeit in der Tätigkeit als Trainerin für die „Musikalische Grundschule Thüringen“ Früchte trägt. Seit 2011 leitet sie das „JBO Tröbnitz“, engagiert sich in dessen Nachwuchsarbeit und dem Blasmusikverband Thüringen.
 

Calixta Fuchs

Calixta Fuchs studierte zunächst in Paris Modedesign, bevor es sie zum Studium an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar zog und sie 2011 erfolgreich ihr Diplom in Gesang und Musiktheater ablegte. Seit 2011 hat Calixta Fuchs einen Lehrauftrag für französisches Lied an der Musikhochschule Weimar inne. Seit 2014 ist sie Dozentin für Sologesang an der Musik- und Kunstschule Jena und unterrichtet zusätzlich nach dem Jekiss-Prinzip in zwei Jenaer Grundschulen. Calixta Fuchs hat unter anderem mehrfach mit dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode gearbeitet und singt regelmäßig mit der Jenaer Philharmonie. 2015 eröffnete sie das Kunstfest mit einer Uraufführung von Ludger Nowak und hat dieses Werk mit der Staatskapelle Weimar eingespielt. Zahlreiche Liederabende und Konzerte führten sie außer durch Deutschland auch durch Finnland, China und Frankreich.
 

Tim Jäkel

hat Musikwissenschaft und Jazz-Trompete an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar studiert. Er ist derzeit beschäftigt als Lead-Trompeter bei verschiedenen Bands und Projekten, weiterhin ist er tätig als Arrangeur, Komponist und Trompetendozent.